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PKMS in digitaler Pflegeplanung und -dokumentation integriert

19.04.2011 von atacama | Software GmbH

Heidekreis-Klinikum macht gute Erfahrungen mit apenio

Bremen/Berlin, 05.04.2011
Ab 2012 wird der Pflege-Komplex-Maßnahmen-Score (PKMS), der den Mehraufwand für die hochaufwendige Pflege von Patienten im Krankenhaus auf Normalstationen abbildet, erlösrelevant. Es besteht allerdings bereits die gesetzliche Anforderung an die Kliniken, den PKMS zu dokumentieren. Die sachgerechte Abbildung der hochaufwendigen Pflege im DRG-System stellt die Einrichtungen vor neue Herausforderungen in Dokumentation und Kodierung.

Als eines der ersten digitalen Systeme für die Pflegeplanung und -dokumentation setzt apenio, die Lösung des Bremer IT-Dienstleisters und Pflegespezialisten atacama, den PKMS um. Damit steht den Pflegekräften ein Instrument zur Verfügung, um die erbrachten hochaufwendigen Pflegeleistungen schnell und komfortabel zu erfassen. Anhand der geplanten Pflegephänomene und -ursachen sowie der erbrachten Leistungen fasst das Programm entsprechend den Regeln der PKMS-Systematik Aufwandspunkte zusammen. Bei Erreichen einer vorgegebenen Punktzahl werden diese automatisch in den entsprechenden OPS (9-20-Hochaufwendige Pflege von Patienten) überführt und dem Krankenhaus-Informationssystem zur Verfügung gestellt. Die Planung der komplexen Pflegesituation wird durch Standardpflegepläne unterstützt und zur besseren Übersicht der aktuelle Punktewert in einem Zeitstrahl visualisiert. Dazu kann ein spezieller PKMS-Bericht mit der detaillierten Darstellung der täglichen Scores generiert werden.

PKMS-Dokumentation effizient und einfach
Seit Anfang Dezember 2010 setzt das Heidekreis-Klinikum auf zwei internistischen Stationen apenio ein. "Einer der Gründe für die Anschaffung war die effektive Erfassung und Dokumentation des PKMS", so die Pflegedirektorin, Oberin Anke Christiansen. Die ersten Erfahrungen sind sehr positiv. "Die durchgeführten pflegerischen Interventionen

werden vom System zuverlässig erfasst und die PKMS-Scores plausibel in den entsprechenden Kategorien ermittelt. Die grafische Darstellung der ermittelten Punktwerte gibt einen guten Aufschluss darüber, in welchem Zeitraum die Punkte zum Auslösen der OPS erreicht werden", so Oberin Christiansen.

Mit dem Einsatz von apenio entsteht für die Pflegekräfte im Bezug auf die PKMS-Erfassung kein zusätzlicher Aufwand. Die Identifizierung von PKMS-Patienten wird automatisch durch das System vorgenommen und sie werden ebenfalls automatisch in der PPR-Einstufung als A4 ausgewiesen. So sind die hochaufwendigen Patienten mit einem Blick auf den Stationsmanager zu erkennen.

"Für das Controlling und die Kodierfachkräfte wird sofort die entsprechende OPS ausgelöst. Durch die übersichtliche Darstellung der erreichten Punkte nach Tagen können mögliche Anfragen des MDK und der Kostenträger problemlos und schnell beantwortet werden", zeigt sich die Pflegedirektorin zufrieden.

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