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FH Burgenland: Masterstudiengang „Integriertes Versorgungsmanagement“

25.03.2014 von Fachhochschule Burgenland GmbH

FH Burgenland erobert mit dem neuen Masterstudiengang „Integriertes Versorgungsmanagement“ ein wichtiges Zukunftsfeld

Im Herbst 2014 startet an der FH Burgenland, Standort Pinkafeld, ein in Öster-reich einmaliges, zukunftsorientiertes und multiprofessionelles Studium. Der Masterstudiengang „Integriertes Versorgungsmanagement“ mit 25 Studienplätzen bietet eine zukunftsorientierte und praxisnahe Berufsausbildung auf internationalem Niveau. Absolventen des FH-Masterstudiengangs erhalten eine umfassende Ausbildung in den Bereichen neuer Versorgungskonzepte. Sie erarbeiten Lösungen für ein erfolgreiches Schnittstellenmanagement im Gesund-heits- und Sozialwesen. Ganz nach dem Motto „FH Burgenland bringt Besonderes zusammen“ verbindet dieser einzigartige Studiengang Versorgung und Management.

Das Thema Gesundheit stellt ein zentrales Zukunftsthema dar. Dass das Gesundheits- und Sozialbetreuungssystem in Österreich aktuell ein eher uneinheitliches Bild abgibt, ist kein Geheimnis. „Was fehlt, ist ein Schnittstellenmanagement sowohl innerhalb von Organisationen des Gesundheits- und Sozialwesens als auch zwischen diesen. Die FH Burgenland bildet hierfür Experten aus, deren Aufgabe es ist, Übergänge zwischen unterschiedlichen Behandlungs- und Fachbereichen herzustellen und Nahtstellen ganzheitlich, effizient, effektiv und patientenorientiert zu gestalten“, so Erwin Gollner, Departmentleiter Gesundheit der Fachhochschule Burgenland. Im Mittelpunkt dieser speziellen Ausbildung steht ganz klar der Mensch. Integrierte Versorgung bildet den Rahmen einer optimalen Versorgungskette und spezialisiert sich auf die Bedürfnisse der Patienten.

Einzigartige Ausbildung
Der Masterstudiengang „Integriertes Versorgungsmanagement“ zielt darauf ab, bereits im Gesundheits- und Sozialwesen tätigen Personen sowie Absolventen von gesundheits- und sozialwissenschaftlichen Bachelorstudiengängen einen umfassenden Einblick in das Integrierte Versorgungsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen zu gewähren und sie zur Übernahme von Leitungsfunktionen in diesem Bereich zu befähigen.

Das Curriculum besteht aus neun Modulen und zwei Vertiefungsmodulen.
„Die angebotenen Vertiefungsrichtungen geben den Studierenden die Möglichkeit, individuelle Interessensschwerpunkte zu verfolgen. Die Studierenden können zwischen den Studienschwerpunkten Case und Care Management oder Strategischem Controlling wählen“, so Gollner.

Zielgruppe für den Masterstudiengang „Integriertes Versorgungsmanagement“ sind Personen die bereits im Gesundheits- und Sozialwesen tätig sind, sowie Absolventen von gesundheits- und sozialwissenschaftlichen Bachelorstudiengängen. Absolventen des geplanten Masterstu-diengangs sollen an den Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Fachbereichen und Disziplinen innerhalb von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen tätig sein. Hierbei nehmen sie leitende Funktionen im Case und Care Management, im strategischen Controlling und der Dokumentation ein.

Im Rahmen des berufsbegleitenden Studiums erwerben Studierende innerhalb von zwei Jahren einen international anerkannten Hochschulabschluss „Master of Science in Health Studies.

Absolventen dringend gebraucht
„Die Liste an zukünftigen Arbeitsbereichen unserer Absolventen ist lang: sie werden vor al-lem in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens dringend gebraucht, wie in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken und Kuranstalten, bei Trägereinrichtungen des Gesundheits-, Pflege- und Sozialbetreuungsbereiches, in Einrichtungen der Sozialen Arbeit, in Langzeitbetreuungseinrichtungen (z.B. Pflegeheime, Palliativ- und Hospizeinrichtungen), bei Sozialversicherungsträgern, bei Gebietskörperschaften, bei Gesundheitsfonds, bei ambulanten Diensten, in Pflegeberatungsstellen, bei ärztlichen Praxisnetzen und in Gemeinschaftspraxen sowie in weiteren nationalen und internationalen Gesundheitsorgani-sationen“, so Gollner.

Zudem können sie in jenen Einrichtungen arbeiten, welche für die Koordinierung der Schnitt-stelle zwischen stationärer und ambulanter Betreuung verantwortlich sind (z.B. Koordinati-onsstellen im extramuralen Bereich auf Gemeindeebene, Sozial- und Gesundheitssprengel, Stabstellen in der Landes- und Bundesverwaltung). Auch zentrale Koordinationsstellen im Bereich der Sozialen Arbeit (z.B. Fonds Soziales Wien) sind mögliche Arbeitgeber.

Ebenso stellen Forschungs- und Planungsinstitute des Gesundheits- und Sozialwesens Mög-lichkeiten für Absolventen dar. Weitere Branchen sind neben dem Gesundheits- und Sozialwesen die Lehre, Forschung und Entwicklung sowie die Vertretung unterschiedlicher Gremien.

Nähere Informationen zum Masterstudiengang „Integriertes Versorgungsmanagement“ sowie das gesamte Studienangebot der Fachhochschule Burgenland finden Sie auf unserer Home-page www.fh-burgenland.at.

Rückfragehinweise:
Mag.a Martina Landl
Leitung Information und Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 9010 609-20, E-Mail: presse@fh-burgenland.at

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