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Siemens: Right Dose in der Medizintechnik: Bei Siemens steht die richtige Strahlendosis im Fokus

07.03.2014 von Siemens AG

ECR 2014, 6. – 10. März 2014
Right Dose: Bei Siemens steht die richtige Strahlendosis im Fokus


• Applikationen sowohl zur sinnvollen Anwendung als auch zur Überwachung der Strahlendosis für Patienten und medizinisches Personal
• Kontinuierliche Entwicklung strahlungsarmer Systeme für Mammographie, Angiographie, Computertomographie und molekulare Bildgebung

Strahlendosis ist in der medizinischen Bildgebung ein kontroverses Thema. Richtig eingesetzt kann Strahlung dabei helfen, Leben zu retten oder zu verlängern. In der Diagnostik gilt es, den Patienten mit einer möglichst geringen Dosis zu untersuchen und gleichzeitig die bestmögliche Bildqualität zu erreichen. Die medizinische Bildgebung macht sich für die Diagnostik die Eigenschaft des menschlichen Körpers zunutze, Strahlung unterschiedlich stark zu absorbieren. Beim Röntgen erfasst der Detektor die Strahlung, die den Körper des Patienten durchlaufen hat und erzeugt ein exaktes Abbild der Organe und Strukturen. In der Krebstherapie wird Strahlung eingesetzt, um Tumorgewebe zu zerstören. Zu hohe Strahlendosis allerdings birgt die Gefahr, den Organismus zu schädigen.

Siemens hat es sich schon seit längerer Zeit zur Aufgabe gemacht, die Dosis für Patienten und klinisches Personal so niedrig wie möglich zu halten. Bei dem neuen Konzept „Right Dose“ geht es darum, ein effektives Dosis-Management zu erleichtern, um die niedrigste Dosis bei optimaler Bildqualität zu erreichen – denn auch die reine Fokussierung auf die niedrigstmögliche Dosis birgt ihre Risiken. Wird eine zu geringe Dosis eingesetzt, reicht die Bildqualität nicht aus und die Aufnahme muss wiederholt werden. „Jede klinische Fragestellung, jeder Patient erfordert ein individuelles und spezifisches Maß an Dosis“, sagt Bernd Montag, CEO der Imaging and Therapy Systems Division bei Siemens Healthcare. „Mit unserem ‘Right-Dose-Ansatz‘ wollen wir Vorreiter sein beim Thema Dosis-Management. Wir wollen Kliniken und niedergelassene Ärzte dabei unterstützen, diese optimale Balance aus möglichst niedriger Dosis und dabei möglichst hoher Bildqualität zu erreichen“. Dafür hat Siemens spezielle Produkte und Applikationen entwickelt:

Für die Angiographie beispielsweise ist das System Artis Q.zen mit einer neuartigen Detektor-Technologie ausgestattet, die interventionelle Bildgebung bei äußerst niedrigen Dosiswerten möglich macht: Mit Artis Q.zen kann die Strahlendosis im Vergleich mit konventionellen Angiographiesystemen um bis zu 50 Prozent gesenkt werden.

Bei der Mammographie ist die Strahlenexposition ein besonders sensibles Thema, da im Rahmen von Screening-Programmen gesunde Frauen geröntgt werden. Siemens ist es gelungen, einen neuen Algorithmus zu entwickeln, der das bisher übliche Streustrahlenraster bei Mammographiegeräten überflüssig macht. So kann mit dem neuem System Mammomat Inspiration Prime Edition, im Vergleich zum Vorgängermodell mit Streustrahlenraster und abhängig von der Brustdicke der untersuchten Frau, bis zu 30 Prozent Dosis eingespart werden.

Für die molekulare Bildgebung hat Siemens einen neuen Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie (PET/CT)-Scanner auf den Markt gebracht, der die Scan-Geschwindigkeit verdoppelt und damit die Scan-Zeit um die Hälfte verringert: Mit Biograph mCT Flow kann der zu scannende Bereich gezielt ausgewählt und somit auch die Strahlendosis reduziert werden.

Die Computertomographie zählt zu den am häufigsten eingesetzten bildgebenden Modalitäten. Daher kommt eine sensibel eingesetzte Strahlendosis hier besonders vielen Patienten zugute. Das neue System Somatom Force bietet sich besonders bei sensiblen Patientengruppen wie etwa sehr jungen Patienten, solchen mit Niereninsuffizienz sowie Schwerkranken und Adipösen zur individualisierten Diagnostik an. So profitieren Patienten mit Niereninsuffizienz von der deutlich reduzierten Kontrastmittelgabe. Früherkennungsuntersuchungen und funktionale 4-D-Bildgebung lassen sich mit bis zu 50 Prozent weniger Röntgendosis durchführen.

Mit dem Right-Dose-Ansatz unterstützt Siemens Healthcare die diesjährige EuroSafe Imaging-Kampagne der European Society of Radiology (ESR) mit dem Ziel, weiter für das Thema Strahlendosis zu sensibilisieren.

Die (hier genannten) Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden. Detaillierte Informationen hierzu erhalten sie von ihrer Siemens Organisation vor Ort.

Ergebnisse können variieren. Daten liegen vor.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 52.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2013 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 2,0 Milliarden Euro.

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