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SeneCura: Journalistenpreis Demenz

10.09.2013 von SeneCura Kliniken- und HeimebetriebsgesmbH

SeneCura und BMASK vergeben Journalistenpreis Demenz
Herausragende journalistische Beiträge zu Demenz ausgezeichnet


Immer mehr Menschen in Österreich erkranken an Demenz. Bis 2050 wird sich die Zahl der demenzkranken ÖsterreicherInnen mehr als verdoppeln. Demenz darf deshalb nicht mehr länger ein Tabuthema sein. Um die Wichtigkeit der journalistischen Berichterstattung über Demenz zu betonen, vergab Österreichs größter privater Pflegeheimbetreiber SeneCura unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz am 3. September erstmals den Journalistenpreis Demenz. Ö1-Redakteurin Marlene Nowotny, Kronen Zeitungs-Redakteurin Hannelore Mezei und Kurier-Redakteur Axel Halbhuber wurden dabei für ihre herausragenden Beiträge ausgezeichnet.

Rund 100.000 Menschen sind in Österreich derzeit an Demenz erkrankt. Durch die rasch fortschreitende Alterung der Bevölkerung wird die Anzahl der Betroffenen in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Experten rechnen damit, dass die Zahl bis 2050 auf 250.000 steigen wird. „Trotz dieser Zahlen ist das Wissen über Demenz und den richtigen Umgang mit der Krankheit sehr gering. Wir wollen das ändern. Deshalb haben wir im Frühjahr den Journalistenpreis Demenz ins Leben gerufen. Mit dem Preis wollen wir Journalistinnen und Journalisten auszeichnen, die das Thema sachlich und auch einfühlsam zur Sprache bringen. Denn eine fundierte mediale Berichterstattung kann Verständnis für Betroffene und ihre Angehörigen schaffen und dabei helfen, mit der Krankheit besser umzugehen“, erklärte Prof. Rudolf Öhlinger, Geschäftsführer von SeneCura, im Rahmen der Verleihung.

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz übernahm die Schirmherrschaft des mit 10.000 Euro dotierten Preises. „Die stark steigende Anzahl an Menschen mit Demenz macht es notwendig, dass wir uns als Gesellschaft stärker mit diesem Thema auseinandersetzen. Deshalb freut es mich sehr, dass SeneCura mit dem Journalistenpreis Demenz das Engagement von Journalistinnen und Journalisten auszeichnet, die Demenz zum Thema der öffentlichen Diskussion machen“, so Bundesminister Rudolf Hundstorfer.

Marlene Nowotny, Hannelore Mezei und Axel Halbhuber ausgezeichnet
Ö1-Redakteurin Marlene Nowotny wurde bei der feierlichen Veranstaltung in der Österreichischen Nationalbibliothek für Ihren Beitrag „Krankheit: Vergessen – Die Medizin im Kampf gegen Alzheimer und Demenz“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Der Beitrag, der im Rahmen der Sendung „Dimensionen – Die Welt der Wissenschaft“ ausgestrahlt wurde, befasst sich ausführlich mit den Auswirkungen der Krankheit auf Betroffene, ihre Angehörigen sowie die Gesellschaft. Den zweiten Platz erreichte Hannelore Mezei mit einer dreiteiligen Serie in der Kronen Zeitung, die über den richtigen Umgang mit demenzkranken Angehörigen in den unterschiedlichen Phasen der Krankheit aufklärt. Ausgezeichnet mit dem dritten Platz des SeneCura Journalistenpreis Demenz wurde Axel Halbhuber von der Tageszeitung Kurier: In seiner Reportage „Stirbt die Erinnerung, bleibt immer noch die Würde“ berichtet er über das Demenzdorf De Hogeweyk bei Amsterdam. „Die ausgezeichneten Beiträge weisen ein überdurchschnittlich hohes Maß an fachlicher und journalistischer Kompetenz auf. Besonders überzeugt haben die Beiträge aber vor allem auch durch ihre hohe Einfühlsamkeit und die Tiefe der journalistischen Recherchen, die den Berichten zugrunde liegen“, erklärt Öhlinger die Entscheidung der Jury.

Demenzberichterstattung leistet wichtige Aufklärungsarbeit
Die Qualität der eingereichten Beiträge wurde von einer hochkarätig besetzten Expertenjury bewertet, bestehend aus Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Fasching, Vorstand der 5. Medizinischen Abteilung mit Endokrinologie, Rheumatologie und Akutgeriatrie des Wilhelminenspitals der Stadt Wien, Prim. Univ.-Prof. Dr. Josef Marksteiner, Präsident der Österreichischen Alzheimer Gesellschaft, Prof. Hanna Mayer, Vorständin des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Wien und Oliver Lehmann, Vorsitzender des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten Österreichs. „Die zum Preis eingereichten Beiträge zeigen, dass die österreichischen Medien dem Thema Demenz Aufmerksamkeit schenken – und das ist gut so. Denn mit ihren Berichten schaffen sie wichtige Aufklärungsarbeit. Besonders positiv hervorzuheben ist die hohe Einfühlsamkeit für Betroffene und ihre Angehörigen in der Berichterstattung“, so Prof. Hanna Mayer, Vorständin des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Wien.

Bildtext: Dank an die Jurymitglieder des SeneCura Journalistenpreis Demenz vor Ort: (v.l.n.r.) Oliver Lehmann, Vorsitzender des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten Österreichs, Mag. Eva Zojer, Vertretung von Prof. Hanna Mayer, Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Fasching, Vorstand der 5. Medizinischen Abteilung mit Endokrinologie, Rheumatologie und Akutgeriatrie des Wilhelminenspitals der Stadt Wien (im Bild mit Bundesminister Rudolf Hundstorfer und Prof. Rudolf Öhlinger, Geschäftsführer SeneCura).

Die SeneCura Gruppe betreibt 83 Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in Österreich und der Schweiz und zählt in beiden Ländern zu den Markt- und Innovationsführern. Mit insgesamt rd. 3.550 MitarbeiterInnen bietet die Gruppe 62 Pflege- und Rehabilitationszentren sowie Betreute Wohnanlagen in Österreich und 21 Seniorenresidenzen (davon acht in Umsetzung) in der Schweiz. In der Tschechischen Republik sind mehrere Betreute Wohnanlagen in städtischen Ballungsräumen in Umsetzung.

SeneCura gilt als Vorreiter bei alternativen Pflegeangeboten und Wohnformen im Alter: Neben höchsten Pflegestandards in allen Häusern bietet SeneCura richtungsweisende Demenzstationen, Intensiv- und Wachkomapflege, postoperative Remobilisation, Neurorehabilitation, 24 Stunden-Betreuung und Hospizbegleitung. Ergänzt wird das Spektrum mit Generationenhäusern, Seniorenvillen und Apartments für Betreutes Wohnen.

Alle Betreuungseinrichtungen in Österreich sind öffentlich und für alle zugänglich: Die Kosten für den Pflegeheimplatz sind durch das Bundespflegegeld und die landesspezifischen Tagsätze abgedeckt und können über die Sozialhilfefonds der Länder abgerechnet werden.

Als meistausgezeichneter Pflegeheimbetreiber kann sich SeneCura über zahlreiche Preise freuen: Sozialmarie, Familien- und Frauenfreundlichstes Non-Profit-Unternehmen Österreichs, Bester Arbeitgeber Österreichs im Sozialbereich, Top Ten beim European Business Award, vierfach ausgezeichnet beim Teleios und viele mehr.

Weitere Informationen
Rudolf Öhlinger & Anton Kellner
SeneCura Kliniken- und HeimebetriebsgesmbH
1060 Wien, Capistrangasse 5/1/54
01 585 61 59-0
office@senecura.at, www.senecura.at

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