SCHAUFENSTER

Neues aus der Gesundheitswirtschaft

<< zurück

Neue Lasertechnik bei der Operation des grauen Stars

24.04.2013 von AKh Allgemeines Krankenhaus der Stadt Linz GmbH

Die Augenabteilung des AKh Linz bietet im Augenlaserzentrum als erstes Kranken-haus in Oberösterreich eine bahnbrechende Technologie bei der Operation des grauen Stars an.

Präziser als jedes Skalpell, zielsicherer als die ruhige Chirurgenhand: seit Jänner wird am Linzer AKh als erstem Krankenhaus in Oberösterreich im Laserzentrum der Augenabteilung ein neu entwickelter Femtosekundenlaser zur Operation des grauen Stars eingesetzt. Diese neue Lasertechnologie gilt als bahnbrechend.

Bislang war das Geschick des Operateurs bei der Operation des grauen Stars, der meist al-tersbedingt getrübten Linse des Auges, für den Erfolg des Eingriffes entscheidend. Am AKh-Augenlaserzentrum (Smileeyes Laserzentrum) wird nunmehr seit Anfang 2013 mit einer neuen Technologie operiert, welche die Augenärzte wegen ihrer ungeahnten Präzision be-geistert. Mit einem neu entwickelten Femtosekundenlaser werden entscheidende Schritte der Augenoperation mit einer im Mikrometerbereich liegenden Präzision durchgeführt. Bei dem Eingriff eröffnet der Laser mit seinen nur Bruchteil von Sekunden dauernden Impulsen die Kapsel der Augenlinse auf extrem gewebeschonende Art; dieser für die Einbringung einer Kunstlinse erforderliche Schritt kann genauer als mit herkömmlichen Methoden erfolgen. Auch die Zertrümmerung und Absaugung der trüben Linse geschieht effizienter und scho-nender als mit der bisher gängigen Methode.

Die Kataraktoperation, die Entfernung des grauen Stars, ist der am häufigsten durchgeführte chirurgische Eingriff. Für den Leiter der Augenabteilung des AKh Linz, Univ.-Prof. Dr. Sieg-fried Priglinger stellt die neue Methode die Zukunft dieser wichtigen Augenoperation dar. „So präzise haben wir noch nie operieren können“, erklärte Priglinger, „das ist manuell, also mit der Hand durchgeführt, nicht zu toppen. Die Methode ist ideal für Patienten mit sehr stark eingetrübten Linsenkernen und fragilem Linsenhalteapparat. Zudem können mit dieser Prä-zisionstechnologie die Ergebnisse bei Patienten, welche eine auf Ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnittene Linse (z.B: multifokale Linsen) implantiert bekommen, optimiert werden.
Bild: AKh-Augenprimar Prof. Dr. Siegfried Priglinger

Weitere Informationen zum Unternehmen/zur Institution

Nach Volltext in allen Meldungen der Gesundheitwirtschaft suchen: