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Neues aus der Gesundheitswirtschaft

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Ich wünsche mir eine menschliche Medizin

07.03.2013 von Universit

Kurt Langbein über die Bedeutung von Gesundheitskommunikation

Erfolgsautor Kurt Langbein gilt durch seinen Ratgeber "Bittere Pillen" (1983) als Pionier im Feld der Gesundheitskommunikation. Als Gastvortragender im Universitätslehrgang "Health Communication" der Universität Wien sprach er über die Bedeutung von Journalismus und Kommunikation im Gesundheitsbereich. Das interdisziplinäre Masterprogramm bietet eine im deutschen Sprachraum einzigartige Aus- und Weiterbildung von ExpertInnen im Bereich der Gesundheitskommunikation. Ein Infoabend für den nächsten Durchgang ab Herbst 2013 findet am 13. März statt.

Der Gesundheitsbereich hat in den letzten Jahren einen starken Wandel durchgemacht. Sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen schaffen neue Rahmenbedingungen, die auch in der professionellen Gesundheitskommunikation berücksichtig werden müssen. Im berufsbegleitenden Masterprogramm "Health Communication" diskutieren führende ExpertInnen aus der Praxis und international renommierte WissenschafterInnen kritisch wichtige Fragestellungen.

Kommunikation als Heilmittel
In einem Interview mit dem Postgraduate Center betont der Medizin-Journalist Kurt Langbein die Bedeutung emotionaler und kommunikativer Kompetenzen im Heilungsprozess. Langbein kritisiert, dass dieser "empathische Austausch" institutionell, organisatorisch und inhaltlich im modernen Medizinbetrieb nicht mehr vorgesehen ist. Dieser sei jedoch das "Um und Auf einer sinnvollen Behandlung", weil "Kommunikation die Selbstheilungskräfte soweit mobilisiert, dass die Chancen des Patienten besser werden". Die größte Herausforderung für den Gesundheitsbereich sei somit die Entwicklung hin zu einer "menschlichen und persönlichen Medizin".

Der berufsbegleitende Universitätslehrgang "Health Communication" vermittelt systematisch Planungswissen und Reflexionsfähigkeiten zur Gesundheitskommunikation. Ziel ist die Professionalisierung des beruflichen Handelns der TeilnehmerInnen. Durch den interdisziplinären Austausch der in die Gesundheitskommunikation involvierten Berufsgruppen wirkt das Studium außerdem als einzigartige Networking-Plattform. Das Masterprogramm startet im Oktober 2013 bereits zum zweiten Mal.

Das vollständige Interview mit Kurt Langbein finden Sie zum Nachlesen unter: www.postgraduatecenter.at/healthcommunication

Infoabend
Am 13. März haben InteressentInnen im Rahmen eines Infoabends die Möglichkeit, sich individuell über das Masterprogramm zu informieren. Lehrgangsleiter Klaus Schönbach und die wissenschaftliche Koordinatorin Angela Fritz stellen das Programm, seine Inhalte und Ziele näher vor und stehen für Fragen zur Verfügung.
Zeit: 13. März 2013, 17.30 Uhr
Ort: Campus Lounge des Postgraduate Center, Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2, Hof 1, Eingang 1.13.3., 1090 Wien

Health Communication
Abschluss: MA - Master of Arts, Dauer: 4 Semester, berufsbegleitend, Credits: 90 ECTS, Studienplätze: max. 20, Sprache: Deutsch und Englisch, Kosten: 12.700 Euro, Anmeldefrist: 30.06.2013, Start: Oktober 2013

Kontakt
Mag. Anna Neureiter
Program Assistant
Postgraduate Center, Universität Wien
T +43-1-4277-10815
office.hc@univie.ac.at

Rückfragen
Mag. Lisa Hellmann
Marketing & Communication
Postgraduate Center, Universität Wien
T +43-1-4277-10805
M +43-664-60277-10805
lisa.hellmann@univie.ac.at

Über uns:
Die Universität Wien, größte und älteste Universität Österreichs, ist auch einer der größten universitären Weiterbildungsanbieter in Österreich. Das Postgraduate Center, als Kompetenzzentrum für Weiterbildung und Lifelong Learning der Universität Wien, bietet über 40 Masterprogramme, Universitätslehrgänge und Zertifikatskurse. Über 1.500 TeilnehmerInnen besuchen jedes Semester ein Weiterbildungsprogramm der Universität Wien. Ergänzt wird das Portfolio durch Corporate Programs sowie interdisziplinäre Veranstaltungsreihen und Projekte zur Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Alle Programme zeichnen sich durch hohe wissenschaftliche Qualität, starke Praxisorientierung und interdisziplinäre Ausrichtung aus.

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