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Physiker aus der ganzen Welt zu Gast bei MedAustron

14.02.2013 von EBG MedAustron GmbH

MedAustron, das Zentrum für Ionentherapie und Forschung, hieß gestern Teilnehmer der "Vienna Conference on Instrumentation", einer der weltweit bedeutendsten Konferenzen über Teilchendetektoren, willkommen.

50 Gäste - Physiker aus der ganzen Welt - ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, um zu erleben, wie in Wiener Neustadt Teilchenphysik für die Krebsbehandlung angewendet werden wird und um die künftigen Forschungsschwerpunkte mit Ionen- bzw. Protonenstrahlen zu erfahren.

Mag. DI Dr. Thomas Schreiner, Geschäftsführer der PEG MedAustron GmbH, freut sich über das große Interesse an MedAustron: "Die VCI genießt hohes Ansehen in der Fachwelt, hier versammeln sich Spitzen-Physiker. Die Besichtigung im Rahmen dieser Konferenz bot eine einmalige Gelegenheit, MedAustron unter Experten vorzustellen und damit einen wichtigen praktischen Nutzen von Teilchenphysik und der Anwendung von Detektoren sichtbar zu machen."

Die "Vienna Conference on Instrumentation (VCI)" ist eine der weltweit bedeutendsten Konferenzen über Teilchendetektoren und wird heuer zum 13. Mal in Wien abgehalten. Organisiert wird sie vom Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gemeinsam mit dem Atominstitut der TU Wien. 300 Teilnehmer aus 25 Ländern berichten dabei über aktuelle Entwicklungen von Detektoren auf dem Gebiet der Teilchenphysik, Astroteilchenphysik und deren Anwendungen in Biologie, Medizin und Materialwissenschaft. Mit Teilchendetektoren können Protonen und Elementarteilchen nachgewiesen werden. So unterschiedlich die Eigenschaften dieser Teilchen sind, so verschieden sind auch die Arten von Detektoren und ihre Wirkungsprinzipien.

"Wir freuen uns, derart hochkarätige Wissenschaftler bei MedAustron zu Gast zu haben, um Ihnen die Entwicklung unseres innovativen Projekts vor Ort demonstrieren zu können", meinten die beiden Geschäftsführer der EBG MedAustron GmbH, Dr. Thomas Friedrich und Dr. Bernd Mößlacher, im Rahmen des Besuchs.

Thomas Schreiner führte die Physiker durch das MedAustron-Zentrum. Diese konnten sich von den Fortschritten überzeugen und sich über die weiteren technischen Implementierungsarbeiten informieren. Seit der Grundsteinlegung im März 2011 sind die Arbeiten bei MedAustron im Rekordtempo vorangeschritten, im Oktober 2012 hat die Belegschaft das Gebäude bezogen. Erst kürzlich wurde die Ionenquelle für MedAustron im Beisein des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle vom Generaldirektor der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN Prof. Dr.
Rolf-Dieter Heuer an Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll übergeben. Bevor der Strahl für Therapie und Forschung zur Verfügung steht, gilt es nun, auch die umfangreichen Installationsarbeiten und intensiven Tests der Beschleunigeranlage zügig voranzutreiben. Ende 2015 plant man bei MedAustron schließlich die ersten Patientenbehandlungen.

Rückfragehinweis:
EBG MedAustron GmbH
Mag. (FH) Petra Wurzer
Tel.: +43(0)2622/26100-111, petra.wurzer@medaustron.at

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