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Pflegewissenschaft made in Tirol macht in Bayern Schule

06.02.2013 von UMIT The Health & Life Sciences University

Kooperationsvertrag mit den Kreisspitälern Altötting-Burghausen

„Pflegewissenschaft made in Tirol“ macht in Bayern Schule. Heute wurde an der Tiroler Gesundheitsuniversität UMIT unter Beisein des Altöttinger Landrates Erwin Schneider und des Tiroler Wissenschaftslandesrates Bernhard Tilg ein Kooperationsvertrag mit den Kreiskliniken Altötting-Burghausen bzw. der dazugehörigen Berufsfachschule für Krankenpflege unterschrieben. Damit werden die Kreiskliniken in Zukunft bei der Pflegeausbildung im Rahmen des von der UMIT entwickelten „Kombistudium Pflege“ eng zusammenarbeiten.

Mit seinen 1500 MitarbeiterInnen, 600 Betten und zwölf medizinischen Hauptfachabteilungen sind die Kreiskliniken von der Größenordnung her ein wenig größer als das Landeskrankenhaus Hall (500 Betten, 1.150 MitarbeiterInnen).

Die Leiterin des Departments für Pflegewissenschaft und Gerontologie, UMIT-Rektorin Univ.-Prof. Dr. Christa Them, freut sich über den Kooperationsvertrag und glaubt, dass dieser erste Schritt nach Bayern ein Meilenstein in der weiteren Entwicklung der Pflegewissenschaft an der UMIT ist. „Es macht mich stolz, dass unsere Kompetenz in Wissenschaft und Lehre, die wir in den vergangenen zehn Jahren hier an der UMIT in Hall aufgebaut haben, jetzt auch in Bayern Schule macht. Mit den Kreiskliniken Altötting-Burghausen haben wir jetzt erstmals eine moderne und vielseitige Gesundheitseinrichtung außerhalb der Grenzen Österreichs mit im Boot“, sagte Them.

Them hofft, dass die jetzt besiegelte Kooperation im Bereich des Kombistudium Pflege mit den Kreiskliniken Altötting Burghausen ein erster Schritt für eine fruchtbare und nachhaltige Partnerschaft ist. „Es würde mich auch sehr freuen, wenn in Zukunft weitere bayerische Landkreise dem Altöttinger Beispiel folgen und auf „Pflegewissenschaft made in Tirol“ zurückgreifen“, hofft Them.

Beim Kombistudium Pflege handelt es sich um ein innovatives Ausbildungskonzept der Tiroler Gesundheitsuniversität UMIT, in dessen Rahmen in vier Jahren ein beruflicher Abschluss (Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege/Kinderkrankenpflege) und ein universitärer Abschluss (Bachelor of Science in Nursing) erworben werden. Die Ausbildung wird partnerschaftlich mit Gesundheits- und Krankenpflegeschulen abgewickelt, die die Berufsausbildung vor Ort übernehmen. Im konkreten Fall ist das das Bildungszentrum Gesundheit und Pflege der Kreiskliniken Altötting-Burghausen. Die wissenschaftliche Ausbildung erfolgt am Universitätscampus in Hall.

Mit dem Department für Pflegewissenschaft und Gerontologie hat die UMIT seit dessen Gründung im Jahr 2003 in dieser bisher in Österreich noch jungen Wissenschaftsdisziplin eine Vorreiterrolle eingenommen und schrittweise Forschungskompetenz aufgebaut. Inzwischen besteht das Department aus drei Instituten und zwei Forschungsabteilungen.

Es wurde in den vergangenen Jahren ein konsekutives pflegewissenschaftliches Studium vom Bachelor bis zum Doktorat aufgebaut und etabliert und mit dem „Kombistudium Pflege“ ein innovatives duales Ausbildungsangebot geschaffen. Heute kooperiert das Department für Pflegewissenschaft und Gerontologie im Ausbildungsbereich mit 15 Gesundheits- und Krankenpflegeschulen in Österreich – und jetzt erstmals auch in Bayern.

Mit vier „Pflegewissenschaftlichen Ausbildungskrankenhäusern der UMIT“ an den Standorten Wien, Linz, Kufstein und Hall versucht das Departments laufend den Anspruch, Pflegewissenschaft für die Praxis zu machen in die Realität umzusetzen.

Bildunterschrift: Der Kooperationsvertrag wurde von (v.l.) UMIT-Vizerektor Philipp Unterholzner, UMIT-Rektrorin Christa Them und dem Verwaltungsratsvorsitzenden der Kreiskliniken Altötting-Burghausen, Landrat Erwin Schneider unterschrieben.

Für Rückfragen: Hannes.schwaighofer@umit.at, Tel: 0664/4618201

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