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KAGes übernimmt steirische Landespflegezentren

07.01.2013 von Steierm

Der größte steirische Arbeitgeber wächst im neuen Jahr noch ein gutes Stück: Die KAGes übernimmt die Landespflegezentren in Bad Radkersburg, Kindberg, Knittelfeld und Mautern sowie 363 dort beschäftigte Mitarbeiter. Von der Integration profitieren beide Seiten: Die Pflegezentren werden organisatorisch gestärkt und die KAGes kann der Bevölkerung eine durchgehende Versorgungskette im Gesundheits- und Pflegebereich anbieten.

Für die Umsetzung der Übernahme nach dem Regierungsbeschluss am 25. Oktober blieb dabei nur wenig Zeit: „70 Mitarbeiter der KAGes, des Landes Steiermark und der Landespflegezentren haben in den letzten Monaten mit Hochdruck und großem Engagement gearbeitet, um die nahtlose Betriebsfortführung zu gewährleisten. Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich die neuen Mitarbeiter bei uns wohlfühlen werden“, lobt KAGes-Vorstandsvorsitzender Dipl.-Ing. Dr. Werner Leodolter das zuständige Projektteam.

Bestehende Teams werden übernommen
Die eingespielten Teams in den Pflegezentren bleiben erhalten. Und so fällt auch das Urteil von Relly Niederl, Vorsitzende des Zentralbetriebsrates der vier Pflegezentren, äußerst positiv aus: „Die Übernahme ist das Beste, was uns passieren konnte.“

Organisatorisch werden die Landespflegezentren an die nächstgelegenen Landeskrankenhäuser angeschlossen. In Bad Radkersburg und Knittelfeld sind dies die LKH vor Ort, Kindberg wird vom LKH Mürzzuschlag-Mariazell mitbetreut und Mautern vom LKH Leoben-Eisenerz. Die jeweiligen Betriebs- und Pflegedirektoren übernehmen als Leiter der Pflegezentren vorwiegend jene Aufgaben, die bisher von der zuständigen Landesstelle erfüllt wurden. Das derzeitige Führungspersonal und auch der zentrale Betriebsrat wurden in Ihren Funktionen bestätigt.

Pflegezentren zukunftsfit machen
Die zuletzt im eingeschränkten Betrieb laufenden Pflegezentren werden durch die Integration auch wirtschaftlich wieder auf ein solides Fundament gestellt. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen LKH und die damit einhergehende Nutzung von Synergieeffekten, etwa im Finanzwesen, beim Einkauf oder im administrativen Bereich. Die KAGes wird darüber hinaus im Rahmen ihres umfangreichen Qualitätsmanagements dafür Sorge tragen, dass die Pflegezentren auch sämtlichen Anforderungen und Standards entsprechen und somit einer erfolgreichen, gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Wege steht.

Mag. Helmut Meinhart
KAGes-Management / Unternehmenskommunikation
Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.
A-8010 Graz, Stiftingtalstraße 4-6
+43 (0) 664 / 15 35 639, helmut.meinhart@kages.at
www.kages.at, www.gsund.net

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