SCHAUFENSTER

Neues aus der Gesundheitswirtschaft

<< zurück

Forschungsnetzwerk Gesundheitswissenschaften NÖ

03.12.2012 von FH St. P

FH St. Pölten startet Kooperation mit Forschungseinrichtungen

Heute trafen sich an der Fachhochschule St. Pölten ExpertInnen aus dem Gesundheitsbereich, um gemeinsame Forschungsarbeiten zu intensivieren. Bei der Auftaktveranstaltung zum Aufbau des Netzwerks wurden Strategien diskutiert, wie durch die Zusammenarbeit Ressourcen gebündelt und geeignete Strukturen aufgebaut werden können.

Mit der verbesserten Forschung für Gesundheitsberufe startet das Netzwerk einen für Österreich einzigartigen Ansatz. "In anderen europäischen Ländern, etwa in Nordeuropa, ist dieser Forschungszweig bereits gut etabliert. Hierzulande ist dies noch nicht der Fall", sagt FH-Prof. Barbara Schmid, MSc, Leiterin des Fachbereichs Gesundheit und des Instituts für Gesundheitswissenschaften an der FH.

Circa 30 ExpertInnen aus verschiedensten Gesundheitsbereichen trafen sich zum Aufbau der Zusammenarbeit an der FH. Das Netzwerk wird die folgenden Gesundheitsberufe umfassen: Diätologie, Physiotherapie, Ergotherapie, Radiologietechnologie, biomedizinische Analytik, Orthoptistik, Logopädie, Musiktherapie und Hebammenwesen sowie Gesundheits- und Krankenpflege. "Nachdem diese Gesundheitsberufe im FH-Sektor etabliert worden sind, ist es nun notwendig, auch entsprechende Forschungsstrukturen aufzubauen", sagt Schmid. „Es ist wichtig, Forschungskompetenzen gemeinsam weiterzuentwickeln, gewissermaßen den Stein ins Rollen zu bringen“, sagt FH-Prof. Margaritha Kindl, BSc, Studiengangsleiterin der Hebammenausbildung an der FH Krems.

Das neue Forschungsnetzwerk wird dazu beitragen, die Ziele einschlägiger politischer Strategien umzusetzen, etwa der Forschungsstrategie nichtärztliche Gesundheitsberufe des Gesundheitsministeriums und der Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie des Landes Niederösterreich. „Gesundheitsberufe können durch wissenschaftsgeleitete Praxis, Forschung und Entwicklung einen wesentlichen Beitrag für die Aufrechterhaltung und die Weiterentwicklung der Qualität für das Gesundheitswesen leisten“, sagt Mag. Regina Aistleithner von der Gesundheit Österreich GmbH/ÖBIG. Finanzielle Mittel für das Netzwerk Gesundheitswissenschaften gibt es derzeit noch keine. Die Forschungsaktivitäten müssen durch die FHs oder Forschungspartner getragen werden.

An dem ersten Netzwerktreffen nahmen neben der FH St. Pölten VertreterInnen der folgenden Institutionen teil: FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH, fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH, Gesundheit Österreich GmbH/ÖBIG, Medizinische Universität Wien und NÖ Landeskliniken-Holding, NÖGUS.

Informationen zur Veranstaltung und Folien der Vorträge in Kürze verfügbar unter http://www.fhstp.ac.at
Forschungsstrategie Gesundheitsberufe: http://www.goeg.at/de/Forschungsstrategie_Gesundheitsberufe
Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie NÖ: http://www.noe.gv.at/Bildung/Wissenschaft-Forschung/FTI-Strategie.wai.html

Institut für Gesundheitswissenschaften der FH St. Pölten:
Die Forschungsarbeit im Institut für Gesundheitswissenschaften konzentriert sich überwiegend auf die angewandte Forschung zu facheinschlägigen Themen auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und Prävention, der Therapie und der Qualitätssicherung in den Berufsfeldern der Diätologie und Physiotherapie. Die Forschungstätigkeit wird dabei interdisziplinär koordiniert und durchgeführt.
Weitere Informationen: http://www.fhstp.ac.at/forschung/institute_bereiche/gesundheitswissenschaften

Über die Fachhochschule St. Pölten
Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den Themengebieten Medien, Informatik, Verkehr, Gesundheit und Soziales. In mittlerweile 16 Studiengängen werden rund 2.000 Studierende betreut. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt innerhalb der Kompetenzfelder Medientechnik, Medienwirtschaft, IT-Sicherheit, Simulation, Schienenverkehr, Gesundheit und Soziales. Es erfolgt ein stetiger Austausch zwischen Studiengängen und Instituten, in denen laufend praxisnahe und nwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickelt und umgesetzt werden.

Informationen und Rückfragen:
FH-Prof. Barbara Schmid, MSc
Institut für Gesundheitswissenschaften
Matthias-Corvinus-Str. 15, A-3100 St. Pölten
+43(0)2742 313 228 – 801, barbara.schmid@fhstp.ac.at

Weitere Informationen zum Unternehmen/zur Institution

Nach Volltext in allen Meldungen der Gesundheitwirtschaft suchen: