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FH Burgenland: Studie untersucht Auswirkungen der Corona-Maßnahmen

07.06.2021 von Fachhochschule Burgenland GmbH

+++ Lockdowns: Gefühl der Einschränkung verringert den Erholungswert der Freizeit +++

Je mehr sich Menschen durch die bisherigen Lockdowns eingeschränkt fühlten, desto weniger konnten sie in ihrer Freizeit abschalten. Zudem hielten sich diejenigen, die sich am meisten eingeschränkt fühlten, seltener an die angeordneten Schutzmaßnahmen. Das ergab die Zwischenauswertung einer laufenden Studie des Zentrums für Public Health der MedUni Wien in Kooperation mit der FH Burgenland und der Universität Tampere in Finnland über den Effekt des Lockdowns zwischen 19. Jänner und 7. Februar 2021 in Österreich auf Erholung und Wohlbefinden der Bevölkerung.

Die Covid-19-Pandemie hat zu weniger Wohlbefinden und mehr Stress, Angst und Depression in der Bevölkerung geführt. Normalerweise gehört frei verfügbare, verpflichtungslose Zeit zu den wichtigsten Quellen der Erholung. Einer der Faktoren ist das „Abschalten“, also die gelungene mentale Distanzierung von der Arbeit. Weitere sind das Bedürfnis nach Selbstbestimmung und Zugehörigkeit, die in Freizeitaktivitäten ausgelebt werden. Die aktuell laufende Studie wird vom Gesundheitspsychologen Gerhard Blasche von der Abteilung Umwelthygiene und Umweltmedizin am Zentrum für Public Health der MedUni Wien geleitet. Erwin Gollner von der Fachhochschule Burgenland organisierte einen Teil der Erstbefragung innerhalb des Lockdowns und überprüfte den Zwischenbericht, ebenso wie Jessica deBloom von der Universität Tampere, die auch als Expertin im Bereich Erholungsforschung die Studienentwicklung begleitete. … Lesen Sie hier weiter...

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