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MEDICA 2010: Kongress am Puls der Medizin

26.11.2010 von Messe Düsseldorf

Zu ihrem 40-jährigen Bestehen konnte die MEDICA im Jahr 2009 einen vollen Erfolg verbuchen, an welchen Sie auch 2010 wieder anschließen wird. Über 137.000 Besucher aus mehr als 100 Ländern nutzten die Chance, sich auf der absoluten Top-Veranstaltung der medizinischen Fachwelt einen persönlichen Überblick über die neuesten Entwicklungen ihres beruflichen Betätigungsfeldes zu verschaffen.

Auch vom 17. bis 20. November 2010 können sich wieder Interessierte zu den Themen Elektromedizin/ Medizintechnik, Labortechnik/ Diagnostica, Physiotherapie/ Orthopädietechnik, Medizinprodukte (Bedarfs- und Verbrauchsartikel), Informations- und Kommunikationstechnik, medizinisches Mobiliar und Raumeinrichtung informieren. Jahr für Jahr werden im November in Düsseldorf spannende Neuheiten präsentiert, die die Prozesse der medizinischen Versorgung optimieren und nachweislich die Behandlungskosten senken.
„Die Besucher schätzen an der MEDICA vor allem die einzigartige Verbindung zwischen wissenschaftlicher Information und fachlichem Meinungsaustausch beim Kongress einerseits und Produktschau mit fundierter Beratung andererseits“, sagt Professor Dr. Werner A. Scherbaum, Präsident der MEDICA e. V. und Direktor der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie der Universitätsklinik Düsseldorf.

In die Fachmesse integriert sind auch wieder die etablierten Themenparks wie MEDICA MEDIA (Telemedizin/ medizinische IT), MEDICA VISION (Innovationsforum der Forschungseinrichtungen) und MEDICA PHYSIO. Bestandteil der MEDICA 2010 ist zudem der 33. Deutsche Krankenhaustag, die Leitveranstaltung für Entscheider aus dem Bereich des Klinikmanagements.

Breites Spektrum an medizinischer Fort- und Weiterbildung

Der Veranstalter des MEDICA Kongresses, die MEDICA Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Medizin e. V., bietet natürlich auch wieder ein breites Spektrum an medizinischer Fort- und Weiterbildung. In zahlreichen Kursen, Seminaren und Diskussionsforen werden von Mittwoch bis Samstag aktuelle Entwicklungen aus Praxis und Klinik vorgestellt und von ausgewiesenen Experten im jeweiligen Fachgebiet bewertet.
Erstmals gibt es Pro-und-Contra-Diskussionen zu kontroversen Themen in der Medizin wie „Teure Medizin: Wer soll das bezahlen?“ am Mittwoch, „Magenoperation bei Adipösen“ am Donnerstag und „Stent versus Bypass“ am Freitag. Einen komprimierten Überblick über ein wichtiges klinisches Thema vermitteln die täglichen State-of-the-Art-Lectures, z. B. zu neuen Leitlinien bei Pankreaskarzinom oder Tonsillopharyngitis oder zu aktuellen Therapiemaßnahmen bei Herzinfarkt, Mammakarzinom oder Kollagenosen.

Schwerpunkt des Seminarprogramms sind ihrer Bedeutung entsprechend große Volkskrankheiten. An jedem der vier Kongresstage ist daher ein Halbtag z. B. für Herzkreislauferkrankungen, wichtige neurologisch-psychiatrische Krankheitsbilder, Krebs- oder Infektionskrankheiten reserviert.
Neu im Programm ist ein Seminar zu den Möglichkeiten der Hörrehabilitation im höheren Lebensalter, da auch die Schwerhörigkeit inzwischen zu den Volkskrankheiten zählt. Ergänzend zu diesem Ärzteseminar gibt es am Samstagnachmittag ein Forum zu Schwerhörigkeit und Tinnitus auch für Patienten. In den Fokus gerückt werden aber auch seltene Erkrankungen. Um die Schwierigkeiten der Diagnosestellung bei solchen Krankheitsbildern geht es in einem Seminar in Zusammenarbeit mit der ACHSE e. V. am Freitagvormittag.
Angesichts der zunehmenden Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit legte der Veranstalter besonderen Wert auf fachübergreifend konzipierte Seminare bei komplexen Krankheitsbildern. Beispiele dafür sind die Seminare zu palliativmedizinischen Aspekten, Prävention, Schwindel, Allergologie, Inkontinenz und verschiedenen Tumorerkrankungen.

Internationalisierung

Inzwischen kommt etwa die Hälfte der Besucher aus dem Ausland und der Trend zur Internationalisierung hält weiter an. Um auch dem nicht-deutschsprachigen Publikum wissenschaftliche Informationen zu wichtigen Innovationen in der Medizin kompakt und praxisorientiert zu vermitteln, bietet der Kongress in diesem Jahr erstmals englischsprachige Kongress-Seminare mitten im Messegeschehen an, und zwar in einem neu eingerichteten MEDICA TECH FORUM in Halle 11 (E 70). An drei Tagen präsentieren hier hochkarätige Experten medizinische Hintergründe zu wichtigen Entwicklungen, die auch auf der Messe vertreten sind.
Den Auftakt macht das Thema „Innovations in Endoscopy“ am Mittwoch unter Federführung von Professor Dr. Horst Neuhaus. Am Donnerstag stehen unter dem Titel „Update in Valvular Heart Disease“ die Herzklappenerkrankungen und ihre Behandlung im Mittelpunkt. Weil dabei sowohl Kardiologie als auch Herzchirurgie gefragt sind, kommen beide Fachgebiete zur Sprache. Am Freitag geht es bei „New Developments in Neurology and Neuroradiology” um aktuelle Entwicklungen bei neurologischen Erkrankungen.

In ihrer Gesamtheit bieten die Seminare eine hervorragende Möglichkeit, sich einen Überblick über den aktuellen Stand der klinischen Medizin zu verschaffen. Praktische Fertigkeiten können in den zahlreichen Übungskursen aufgefrischt werden, z. B. in den Bereichen Ultraschall, EKG, kardiopulmonale Reanimation, Koloileoskopie, „Labor zurück in die Praxis“ oder Tropenmedizin.

Neben diesen Veranstaltungen für ärztliches Publikum bietet der MEDICA CONGRESS auch wieder spezielle Fortbildungen für andere medizinische Berufsgruppen wie Pflegeberufe, medizinisch-technische Assistenten/Assistentinnen, Arzthelferinnen sowie Informationsforen für Patienten und Angehörige. Im Pflege-Forum am Freitag stehen neue Standards im Mittelpunkt sowie Tipps für einen stressfreien Arbeitsalltag. Das Arzthelferinnen-Forum widmet sich der professionellen Praxis-Organisation und dem Notfalltraining, und im MTA-Forum geht es um neue Anforderungen und deren Finanzierung. Am Samstag können sich Patienten und interessierte Bürger in insgesamt fünf kostenfreien Patienten-Foren zu den Themen Herzrhythmusstörungen, Rheuma, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Schwerhörigkeit und Tinnitus sowie Sarkoidose informieren.


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