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Intensiv-Zubau Teil 1 am LKH Standort Bruck wird eröffnet

05.10.2016 von Steierm

Patienten profitieren von moderner Intensiv-Medizin und mehr Betten

Die KAGes investiert weiter: Mit dem Zubau einer modernen intensivmedizinischen Einheit und der Sanierung des Altbestandes setzt die Steiermärkische Kranken¬an-stalten¬gesm.b.H. (KAGes) am LKH Hochsteiermark, Standort Bruck/Mur den Umbau und die Modernisierung des steirischen Spitalswesens zielstrebig fort. Für den Standort, die Region und Ihre Patientinnen und Patienten wird die intensiv-medizinische Versorgung damit deutlich verbessert, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein adäquates Umfeld für medizinisch-pflegerische Spitzenleistungen geschaffen. Heute wird der erste Bauabschnitt (Gesamtkosten 8,7 Mio. Euro) von Gesundheitslandesrat Mag. Christopher Drexler eröffnet.

Der Zubau schafft Platz
Die bestehende Intensiveinheit am LKH Hochsteiermark Standort Bruck/Mur mit insgesamt 10 genehmigten Intensiv-Behandlungsbetten wird auf 12 Betten erweitert. Zusätzlich werden 8 Betten Intensiv-Überwachung im Nahbereich der Intensiv-Behandlungseinheit neu geschaffen. Die Umsetzung ist in zwei Bauabschnitten notwendig, um den laufenden Spitalsbetrieb aufrechterhalten zu können.

Der erste und heute eröffnete Bauabschnitt umfasst einen Zubau im Obergeschoß 1 im direkten Anschluss an die bestehende Intensiveinheit. Darin enthalten sind eine Intensiv-Behandlungseinheit mit 10 Betten, die benötigten Nebenräume, eine Administrationseinheit mit 5 Dienstzimmern sowie eine Zone für Nebenräume, die von beiden Intensiveinheiten (Intensiv-Betten und Intensiv-Überwachung) genutzt werden. Die Bauzeit betrug 14 Monate, der Projektteil kostet 7,5 Millionen Euro.

Der folgende zweite Bauabschnitt umfasst die Sanierung der nun frei werdenden Bestands-Intensiveinheit, wird im Oktober 2015 begonnen und soll im August 2016 eröffnet werden. In diese Bestandsanierung investiert die KAGes noch einmal 1,2 Millionen Euro. In diesem Teil werden zwei weitere Intensiv-Betten und acht Intensivüberwachungsbetten untergebracht.

Den Vorteil für Patientinnen und Patienten fasst der ärztliche Leiter des LKH Hochsteiermark, Primarius Dr. Heinz Luschnik, MSc, zusammen: „Der Standort Bruck ist seit seiner Gründung gewachsen, neue Einheiten sind dazu gekommen wie etwa die Gefäßchirurgie, die Kardiologie, die Polytrauma-Versorgung. Damit sind wir in der vor 20 Jahren für damalige Kapazitäten geplanten Intensiveinheit an die Grenzen gelangt. Zubau- und Sanierung bedeuten schlicht und einfach, dass wir weniger der planbaren Operationen verschieben müssen und in der Nachbetreuung der Intensivpatienten mehr Zeit und Platz gewinnen. Das sind neben einer hochmodernen intensivmedizinischen Ausstattung die immensen Vorteile für unsere Patientinnen und Patienten!“

KAGes-Vorstandsvorsitzender Univ. Prof. Dr. KH. Tscheliessnigg und Dipl. KHBW Ernst Fartek, MBA, KAGes-Vorstand für Finanzen und Technik: „Wir erzielen durch die Optimierung der intensivmedizinischen Betreuung und das erweiterte Platzangebot eine Qualitätssteigerung. Und wir schaffen bessere Arbeits¬be¬ding¬ungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was in einem solchen sensiblen Bereich der Medizin und Pflege wiederum positive Auswirkungen auf die Heilungschancen der von uns umsorgten Menschen hat!“

Gesundheitslandesrat Mag. Christopher Drexler nimmt auf diesen Zeithorizont Bezug: „Wir – Land Steiermark und KAGes – sind zügig unterwegs, den enormen Bauboom im steirischen Spitalswesen umzusetzen. Es wird mit jeder Eröffnung – sei es in Leoben, Bruck an der Mur, auf der Stolzalpe, in Feldbach oder Graz sichtbarer, dass Politik und Spitalsbetreiber um die bestmögliche medizinische und pflegerische Betreuung der Bevölkerung in der Steiermark bemüht sind und dafür viel Geld in die Hand genommen wird!“

Der Zubau am LKH-Standort Bruck/Mur spielt im Rahmen des Spitalsverbundes Hochsteiermark eine wichtige Rolle, wird sich dieser Verbund doch in der medizinisch-pflegerischen Versorgung für die obersteirische Bevölkerung als Schwerpunktkrankenhaus etablieren.

Bild: LKH_HST_BRUCK_INTENSIV_EÖ (© Paul Ott)

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