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Neues aus der Gesundheitswirtschaft

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Interprofessioneller Kong. zum Thema „Alternsmedizin“ 9.-10. Sept. 2016 in der voestalpine Stahlwelt

08.09.2016 von KH der Barmherzigen Schwestern Linz

Vom „Alt-Sein“ zum „Alt-Werden“

Im Jahr 2030 wird jeder dritte Mensch in Österreich 60 Jahre oder älter sein.
Dementsprechend gilt es, den speziellen Erfordernissen älterer Menschen auch in der Medizin und Pflege Rechnung zu tragen. Mit einem interprofessionellen Kongress für niedergelassene Haus- und Fachärzte ebenso wie Mediziner aus Spitälern, Pflegeexperten und Vertreter der Hauskrankenpflege sowie Psychologen und Physiotherapeuten trägt das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz dieser Entwicklung Rechnung.

In weniger als zehn Jahren wird unser Land weltweit zu den Staaten mit der ältesten Bevölkerung zählen. Schenkt man den Erwartungen der Statistiker Glauben, so erlebt jedes zweite Neugeborene, das derzeit auf die Welt kommt, seinen 100. Geburtstag. Warum brauchen wir eine neue Form von Altersmedizin? Es wäre zu einfach, bei diesem Thema den demographischen Wandel vorzuschieben. Denn Altersmedizin bekommt in Zukunft vor allem einen neuen Stellenwert, weil sich unsere Vorstellung vom Leben und Altern massiv geändert hat.

Wie wir den zukünftigen Herausforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft und ihren speziellen Bedürfnissen im Gesundheitswesen Rechnung tragen können, ist Thema des interprofessionellen Kongresses, den das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz von 9. - 10. September 2016 erstmals ausrichtet.
Unter dem Titel "Vom Alt-Sein zum Alt-Werden" werden verschiedene Aspekte rund um Medizin und Pflege der Generation 60 plus zusammengefasst. „Es geht bei diesem Thema nicht nur um Herausforderungen in Medizin und Pflege. Darum befassen wir uns zusätzlich mit soziokulturellen, architektonischen und technologischen Aspekten, die die Betreuung älterer Menschen in Zukunft wesentlich verändern werden.“ erklärt Kongresspräsident Prim. Prof. Dr. Christian Lampl, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz.

Zielgruppe der Tagung sind niedergelassene Haus- und Fachärzte ebenso wie Mediziner aus Spitälern, Pflegeexperten, Arztassistentinnen und Vertreter der Hauskrankenpflege. Damit sich jede Berufsgruppe den für sie relevanten fachlichen Inhalten widmen kann, wird es sowohl gemeinsame als auch parallel laufende Angebote geben. Als Key Note Speakerin konnte Frau Prof.in Dr.in Heike A. Bischoff-Ferrari, Klinikdirektorin Geriatrie am Universitätsspital in Zürich gewonnen werden. Sie gilt als herausragende Expertin für Alternsmedizin in Europa und lehrt zu diesem Thema an der Universität Zürich.

Zeitreise ins Alter mit „GERT“
Ein Highlight der Veranstaltung, wird die „Zeitreise ins Alter“ mit dem Alterssimulationsanzuges „GERT“ sein. Mit diesem System können die Kongressbesucher alterstypische Sinnes- und Mobilitätseinschränkungen an sich selbst erfahren. Dieses Simulationsprogramm ermöglicht einen sehr authentischen Perspektivenwechsel und leistet somit einen wertvollen Beitrag zu mehr Verständnis im Umgang mit Senioren. Ob eine Eintrübung der Augenlinse, Schwerhörigkeit, Kraftverlust oder Einschränkungen beim Greifvermögen mit dem Anzug GERT können die Teilnehmer all diese Einschränkungen selbst erleben.

Prof. Lampl erwartet sich dadurch wichtige Erkenntnisse für die
Experten: „Um sich mit der Zielgruppe der alternden Patienten zukunftsorientiert zu beschäftigen, ist es besonders wichtig, die Welt durch deren Augen zu sehen, zu erleben. Nur so können wir Angebote schaffen, die den Bedürfnissen möglichst nahe kommen.“

Nähere Information zum Kongressprogramm finden Sie unter
http://www.bhslinz.at/medizinisches-angebot/zuweisende-aerzte/alternsmedizin-2016/

Bild: Kongresspräsident Prim. Univ.-Prof. Dr. Christian Lampl - Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer am Krankenhaus Barmherzige Schwestern Linz, Vorstand der Abteilung für Akutgeriatrie und Remobilisation (Quelle: Werner Harrer)

Vinzenz Gruppe: Medizin mit Qualität und Seele

Wir verbinden christliche Werte mit hoher medizinischer und pflegerischer Kompetenz sowie modernem, effizientem Management. Gemeinnützigkeit ist unser Prinzip. Medizin mit Qualität und Seele ist unser Ziel. Unsere Ordenskrankenhäuser, Pflegehäuser, Rehabilitationseinrichtungen und Präventionsangebote stehen allen Menschen offen – ohne Ansehen ihrer Konfession und ihrer sozialen Stellung.
Im Verbund der Vinzenz Gruppe werden die Krankenhäuser der Barmherzigen Schwestern Wien, Linz und Ried, das Orthopädische Spital Speising, das St. Josef-Krankenhaus, das Krankenhaus Göttlicher Heiland und das Herz-Jesu Krankenhaus (alle Wien) sowie die Pflegehäuser der Barmherzigen Schwestern Pflege GmbH in Wien und in Maria Anzbach geführt. Sie sind in rechtlich und wirtschaftlich selbständi-gen Betriebsgesellschaften organisiert.
Die Beteiligungen an diesen Betriebsgesellschaften werden direkt oder indirekt von der Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH verwaltet. Weiters zählt die HerzReha Bad Ischl, an der eine gemeinsame Beteiligung mit der Sozialversi-cherung der gewerblichen Wirtschaft besteht, zur Vinzenz Gruppe. Sie ist durch einen Betriebsführungsvertrag mit der Gruppe verbunden.
www.vinzenzgruppe.at

Rückfragehinweis:
Claus Hager, MBA, MSc
Leitung Servicebereich PR & Marketing
KH der Barmherzigen Schwestern Linz
4010 Linz, Seilerstätte 4, TEL: 0732/7677-4884
E-MAIL: claus.hager@bhs.at

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