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Ausgabe: 04/2011 - Weit gefasst

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Die Regale in den Geschäften füllen sich mit Weihnachtsplätzchen und auf den Marktplätzen der Städte und Dörfer werden so nach und nach monumentale Exemplare aus dem Nadelwald aufgestellt. Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Da wird es höchste Zeit für eine Inventur! Die QUALITAS hat dies getan.

Editorial
Weit gefasst ...
Dr. Sylvia Sänger   

Damit es nicht nur beim Datensammeln bleibt: Die QUALITASRedaktion bringt – rechtzeitig für Weihnachten – ein Beispiel für die praktische Unterstützung von Gesundheitseinrichtungen bei der Erfüllung ihrer vielfältigen Managementaufgaben durch die Landesverwaltung. Die Gesundheitsplattform Steiermark hat im Rahmen der Umsetzung des Strategiekonzepts zu Qualitätsthemen im steirischen Gesundheitswesen die „Initiative PatientInnensicherheit Steiermark“ (IPS) entwickelt. Kern dieser Initiative ist die Förderung der (Weiter-)entwicklung der spezifischen Learning & Reporting-Systeme (Fehlermanagement-Systeme) der steirischen Gesundheitsdiensteanbieter (GDA).

Coverstory
Patientensicherheit: Melden - Lernen - Umsetzen
Dr. Johannes Koinig   Mag. Lydia Springer

Die Ebene U von Bau E ist wohl jener Ort im AKH Linz, wo sich die meisten Notfälle und Komplikationen ereignen: Hypoxien durch schwierige Intubationen, schwere allergische Reaktionen auf Medikamente und auch Polytraumen nach Verkehrsunfällen werden hier versorgt.

AKh Linz
Simulationszentrum für mehr Sicherheit

In Zeiten ärztlicher Unterversorgung des ländlichen Bereichs hat sich im angloamerikanischen Raum Advanced Nursing Practice etabliert. ANP ist ein Schirmbegriff, der sowohl Clinical Nurse Specialists als auch Nurse Practitioners in den 90er-Jahren subsumiert. Die erweiterte, vertiefte Pflegepraxis, wie sie im deutschen Sprachraum genannt wird, hat sich bewährt und ist aus der Gesundheitsversorgung nicht mehr wegzudenken.

ANP
Advanced Nursing Practice - längst überfällig
Mag. Silvia Neumann-Ponesch, MAS   

Bereits zum 19. Mal hatte der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V. mit Unterstützung seiner Sponsoren den Golden Helix Award ausgeschrieben. 25 Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten sich beworben. Damit ist der Golden Helix Award der älteste und erfolgreichste Wettbewerb zum Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung im deutschsprachigen Raum, wenn nicht gar in Europa. Mit dem Golden Helix Award werden innovative und nachahmungswerte Projekte ausgezeichnet, die relevante Qualitätsverbesserungen im Gesundheitswesen erzielen und dies mit Daten und Fakten auch belegen können. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der FIRST JOINT EUROPEAN HOSPITAL CONFERENCE während des 34. Deutschen Krankenhaustages am 18. November 2011 in Düsseldorf.

Golden Helix
Auch 2011 ein Sieger aus Österreich
Prof. Dr. Hans-Konrad Selbmann   

Mit einem zentralen Bettenmanagement, einer Pflegemediation und einer 5-Tage-Station als Herzstück einer erfolgreichen Neuorientierung hat in dem oststeirischen Akutspital die Zukunft bereits begonnen. Der Ausbau ambulanter Operationen, die Entwicklung zum Gesundheitszentrum und die Gestaltung des Pflegebereichs sind einige weitere Vorhaben für eine anspruchsvolle Patientenversorgung. Dem trägt nun auch der aktuelle steirische Regionale Strukturplan Gesundheit (RSG) Rechnung.

Change Management
Neuorientierung im LKH Hartberg
Dr. Reinhard A. Sudy   

Gesundheitsförderung und Prävention erfreuen sich hoher gesundheitspolitischer Beachtung. Dabei ist der Mythos „Vorsorgen ist besser als Heilen“ weitverbreitet und die Krankheitsprävention (Vermeidung von Krankheiten) sowie die Gesundheitsförderung (Stärkung der Gesundheit) werden oft gleichgesetzt mit einer Verbesserung von Gesundheit. Dem ist jedoch nicht immer so.

Donau-Universität Krems
Mythos "Vorsorge ist besser als Heilen"


Consulting AG
Objektivierte Personalbedarfsrechnung

„Krankenhäuser zwischen Kostendruck und Qualität“ war der Ausgangspunkt für eine Tagung im Wiener AKH: Die Initiative Sicherheit im OP und die Plattform Patientensicherheit luden gemeinsam mit der QUALITAS zu dieser Veranstaltung am 22. September 2011. Empowerment und Kulturveränderung waren die Lösungsvorschläge der Experten für die weitere Verbesserung der Patientensicherheit gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten. Friedrich Thomasberger, Vorsitzender der Initiative Sicherheit im OP, und Brigitte Ettl, Vorsitzende der Plattform Patientensicherheit, können auf einen erfolgreichen Kongress zurückblicken.

SIOP
Tagung: Patientensicherheit quo vadis?
Mag. Roland Schaffler   


News


Das Ludwig Boltzmann Institut für Health Technology Assessment verfasste in Zusammenarbeit mit dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger eine systematische Übersichtsarbeit1 mit dem Ziel, die Wirksamkeit und Sicherheit verschiedener Therapieoptionen bei Varizen der unteren Extremität miteinander zu vergleichen.

LBI-HTA
Behandlungsoptionen bei Varizen

An der Dermatologischen Abteilung des Krankenhauses Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel wurden von Juli 2009 bis Juni 2010 drei klinische Pfade für die Diagnose „primäres Melanom“ erarbeitet.

A3CP
Effekte klinischer Pfade

... warnte uns Bob Dylan 1964: Festgefahrene Pfade sind überaltert; wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird den Anschluss verlieren, sang er. Ins Jahr 2011 übertragen heißt das: Jetzt wird es wirklich Ernst mit dem Sparen in Gesundheitsbudgets! Doch sollte dies weder auf dem Rücken von Patientinnen und Patienten noch auf jenem der Mitarbeiter ausgehen.

Change Management
... for the times they are a-changin'...
Mag. Michel Haas   

Das Wissensportal „Arztbibliothek“ (www.arztbibliothek.de) wurde jetzt um das Angebot von Online-Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte erweitert. Wir berichten darüber, warum unter der Flut von CME-Angeboten (CME: Continuing Medical Education) im Internet gerade diese Webadresse so attraktiv ist.

ÄZQ
Mit "Arztbibliothek" zur richtigen Online-Fortbildung

Die Patientenzufriedenheit ist für das Image eines Krankenhauses sehr wichtig. Als Dienstleistungsunternehmen ist es daher für jedes Krankenhaus von großer Bedeutung, die eigenen Stärken und Schwächen aus Sicht des Patienten bzw. des Nachfragers zu kennen.

KH der Elisabthinen
Patientenbefragung entlang der Prozesskette

In einem der vormals herrschaftlichen, jetzt mit siedlungs-verdichtenden Maßnahmen zugeengten Gärten steht ein Ginkobaum, der mir Jahr für Jahr das gleiche Schauspiel bietet. Der Herbst beginnt und Nussbaum, Ahorn und die majästetische Platane beginnen sich zu verfärben. Also eigentlich verfärben sich die Blätter, aber man sagt halt so...

Kontrapunkt
Das Ginkobaum-Gleichnis
Michael Gaisbacher   


Selten so gedacht


Von 28. September bis 2. Oktober 2011 öffnete die Sommerakademie lebens.werkstatt:gesundheit! auf dem Gelände der Baumgartner Höhe in Wien ihre Tore: eine Werkstatt der anderen Art.

EINHERZ
Lebens.werkstatt:gesundheit!

Risikomanagement gewinnt in Zukunft immer mehr an Bedeutung – das Kardinal Schwarzenberg’sche Krankenhaus startete mit Risikoaudits in Pilotbereichen. Erfolg oder Misserfolg eines Risikomanagementsystems hängt eng mit der im Unternehmen verankerten Fehlerkultur zusammen...

Kardinal Schwazenberg'sches KH
Risikoaudits


QUALITAS International


Hemingway hätte seine Freude gehabt. „Das Wichtigste bei einer Sanierung ist es, die alten Machthaber zu entfernen. es gibt entweder Leute, die können es oder sie können es nicht. und die, die nachgewiesen haben, dass sie es nicht können, muss man entfernen.“ Der erfolgreiche Sanierer Liaunigg1 kurz und bündig – a short story.

Standpunkt
Perlentaucher
Mag. Roland Schaffler   


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