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Neues aus der Gesundheitswirtschaft

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FH Burgenland mit Projekt „IMPACT“

02.02.2015 von Fachhochschule Burgenland GmbH

FH Burgenland erobert mit Projekt „IMPACT“ im Masterstudiengang „Integriertes Versorgungsmanagement“ ein wichtiges Zukunftsfeld

Das Gesundheits- und Sozialwesen ist einem stetigen Wandel unterworfen. Aufgrund demographischer Veränderungen müssen bessere und neue Technologien zur Anwendung kommen. Das in Österreich einmalige, zukunftsorientierte und multiprofessionelle Studium am Standort Pinkafeld bildet Absolventen für die Koordinierung der Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Betreuung aus. Sie können in Krankenhäusern, Kuranstalten, bei Sozialversicherungsträgern, im Gesundheits-, Pflege- uns Sozialwesen, sowie im Consultingbereich und in Leitungsfunktionen arbeiten. „Studierende erhalten eine umfassende Ausbildung in den Bereichen neuer Versorgungskonzepte. Sie erarbeiten Lösungen für ein erfolgreiches Schnittstellenmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen“, so Departmentleiter Prof. (FH) Dr. Erwin Gollner. Das Curriculum besteht aus neun Modulen und zwei Vertiefungsmodulen: Case und Care Management oder strategisches Controlling.
Nähere Informationen zum im Department Gesundheit: http://www.fh-burgenland.at/allgemeines/departments/gesundheit//

Gesundheitsprojekt „IMPACT“ als Beispiel für praxisbezogene Lehre
Der hohe Praxisbezug wird auch mit dem Gesundheitsprojekt „IMPACT“ des Masterstudienganges „Integriertes Versorgungsmanagement“ unter der Leitung von Studiengangsleiter Prof. (FH) Ing. Mag. Peter J. Mayer, MAS MBA deutlich. Hier gilt es exemplarisch neue Technologien herauszufiltern, die charakterisieren wie das Gesundheitswesen zukünftig unterstützt werden kann. Die Projektpartnerländer sind Österreich und Slowenien.

Das Potential der assistiven Technologien zeigt sich vor allem dadurch, dass die Aufnahme in eine stationäre Langzeitpflegeeinrichtung verzögert werden kann. Zudem bedarf es den stetigen Einsatz dieser Produkte, denn nur so kann das österreichische Gesundheitssystem, das mit demographischen Veränderungen und einer Verknappung öffentlicher Ressourcen konfrontiert wird, entlastet werden.
Assistive Technologien dienen Personen mit funktionellen Einschränkungen aufgrund von Alter, Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung zur Unterstützung der täglichen Aktivitäten. Ambient Assisted Living (AAL) Systeme zielen auf eine Verbesserung der Alltagssituation und Lebensqualität ab und ermöglichen durch die Vernetzung assistiver Geräte eine rasche Versorgung im Notfall. Ein Beispiel dafür ist die elektronische Übermittlung von Blutdruck-, Blutzucker- und Körpergewichtswerten in ein digitales Tagebuch, wie es gegenwärtig in einem vom Austrian Institute of Technology in Kooperation mit dem Samariterbund Burgenland und wissenschaftlichen Institutionen aus dem Fachhochschul- und universitären Bereich durchgeführten Projekt umgesetzt wird. Als weiteres, auf den Haushalt bezogenes, Beispiel wird in diesem Projekt eine automatische Herdüberwachung überlegt, bei der über ein Signal gewarnt wird, wenn der Herd unbeaufsichtigt eingeschaltet ist.

Zu beachten ist jedoch, dass die Sinnhaftigkeit des Einsatzes dieser Technologien stark mit der Pflegestufe korreliert, je niedriger die Pflegestufe, desto größer das Potential. Das beträchtliche Wissensdefizit konnte als bedeutsame Barriere identifiziert werden und ist mitverantwortlich dafür, dass assistive Technologien nicht vollumfänglich angewendet werden.

Eckdaten zum Projekt:
“IMPACT-IMPproving health and social institutions by ACtivating available Technologies” – Operationelles Programm Österreich-Slowenien       
Start: 01.03.2014  
Ende: 28.02.2015 
FH: Prof.(FH) Ing. Mag. Peter J. Mayer, MAS, MBA   
Partner: KAGes Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H; Internationale Fortbildungsakademie für Gesundheitsberufe EWIV-GEIE (Sanicademia); Gemeinschaft sozialer Institutionen Sloweniens (Skupnost scialnih zavodov Slovenije); Smart house (Martjanci)

Rückfragehinweis:
Mag.a Martina Landl
Leitung Information und Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 9010 609-20, E-Mail: presse@fh-burgenland.at

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