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Internationale Konferenz EuroMedtech ist Turbo für Medtech-Branche in Oberösterreich

13.05.2014 von Business Upper-Austria, Medizintechnik-Cluster

Linz im Fokus der Medizintechnik

Am 7. und 8. Mai war Linz mit der EuroMedtech, Europas führende Medizintechnik-Partneringkonferenz, das internationale Zentrum der Medizintechnik. „Mehr als 250 Unternehmensvertreter aus über 20 Ländern sind unserer Einladung gefolgt und haben vom Konferenzprogramm profitiert. Mit mehr als 700 gezielten, vorab organisierten Treffen mit potenziellen Geschäftspartnern und Interessenten für Projektideen wurde das Knüpfen von Kontakten erleichtert und der Boden für künftige Projekte aufbereitet“, zieht Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl eine erste, erfreuliche Bilanz für den Innovationsstandort OÖ und seine aufstrebenden Medtech-Firmen. Das Land Oberösterreich, repräsentiert durch die TMG und den Gesundheitstechnologie-Cluster (GC) der Clusterland OÖ, hat die Konferenz erstmals nach Linz geholt.

Mit 11.000 Mitarbeitern und rund 4 Mrd. Euro Umsatz im Bereich Life Sciences ist Oberösterreich die zweitstärkste Life Science Region in Österreich. Mit der Partneringkonferenz EuroMedtech stand Linz am 7. und 8. Mai ganz im Fokus der Medizintechnik. 257 Entscheidungsträger von 181 Unternehmen aus 21 Ländern nahmen an der internationalen Konferenz im Design Center teil. Eine starke Branche braucht eine starke Plattform zum Netzwerken: Bereits zum sechsten Mal fand die EuroMedtech statt – heuer im Design Center Linz. Zusammen mit der Oberösterreichischen Technologie - und Marketinggesellschaft (TMG) konnte der Gesundheitstechnologie-Cluster (GC) diese führende Partneringkonferenz nach Linz holen. Dabei drehte sich alles um One-to-one Meetings, das Treffen von passenden Gesprächs- und Geschäftspartnern aus der Medizintechnikbranche.

Oö Medizintechnikbranche
Nicht nur der Medizintechnik-Standort Oberösterreich, auch vor- sowie nachgelagerte Branchen der Gesundheitstechnologie konnten von diesen zwei intensiven Partnering-Tagen profitieren. Vertreter von internationalen Firmen aus dem produzierenden Gewerbe oder der Dienstleistungsbranche sowie Investoren lernten den Standort Oberösterreich und mit ihm seine Firmen als neue potentielle Geschäftspartner kennen. Teilgenommen haben mehr als 250 Unternehmensvertreter aus 21 Ländern: u.a. Dänemark, Deutschland, USA, Österreich, Irland, UK, Frankreich, Schweiz, Niederlande, Ungarn, Schweden, Italien, China, Russland und Israel. Namhafte Firmen besuchten im Rahmen dieser Konferenz den Standort Oberösterreich: u.a. Boston Scientific, Ernst&Young, Greiner Bio-One, Johns Hopkins University, Lohmann & Rauscher, Siemens und Covidien.

Die Partneringkonferenz vereinte unterschiedliche Möglichkeiten zum Networking: neben Fachvorträgen und Unternehmenspräsentationen rundeten Lunch-Talks mit Fachexperten die Partnerings ab. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem aktuellen Trendthema Diagnostik, im Speziellen In Vitro Diagnostik.

Erfolgreiches Kennenlernen
Wie effizient die Partneringtreffen tatsächlich sind, zeigt sich bei den beiden österreichischen Firmen DirectSens aus Klosterneuburg und AKAtech aus Frankenmarkt. "Wir sind auf der Suche nach einem Contract Manufacturer, einem Unternehmen, das bestimmte Komponenten für unsere Produkte auf Auftrag herstellen kann. Mit AKAtech haben wir hier einen potenziellen neuen Geschäftspartner gefunden." berichtet Alfons Felice von DirectSens. Auch Lutz-Uwe Heinrich von AKAtech bestätigt den erfolgreichen Erstkontakt dieses Partnerings: in diesem 30 Minuten Gespräch konnten wir die wichtigsten Punkte klären und werden das Potenzial für eine Zusammenarbeit nutzen." Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl eröffnete als Hausherr die für den Innovationsstandort immens wichtige Konferenz, bei der das Partnering klar im Mittelpunkt stand: „Durch gezielte, vorab organisierte Treffen mit potenziellen Geschäftspartnern konnten wir den Nutzen für die teilnehmenden Unternehmensvertreter maximieren und Oberösterreich als starken Medizintechnikstandort positionieren!".

Bildunterschrift 2: v.l.n.r: Werner Pamminger (Clusterland Oberösterreich GmbH), Wirtschaftslandesrat Michael Strugl, Anke Merkl-Rachbauer (TMG), Michael Farthofer (AKAtech), Florian Schönhammer (EBD-Group)

Über den Gesundheitstechnologie-Cluster
Als Fortschrittmacher der österreichischen Gesundheitstechnologien ist der Gesundheitstechnologie-Cluster (GC) der größte Medizintechnik-Cluster in Österreich und hat den direkten Kontakt zu heimischen Firmen. Über 220 Unternehmen finden sich in kooperativen Projekten und Maßnahmen zusammen, um medizinische, medizintechnische und pharmazeutische Innovationen zu ermöglichen. Bereits heute ist der GC, eine Initiative der Clusterland Oberösterreich GmbH, die Schnittstelle zwischen Spitälern und Unternehmen. Seit Bestehen des Clusters konnten bereits 44 Ideen der Gesundheitsbranche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 168 Partnerbetrieben und einem gesamten Projektvolumen von knapp 8,5 Millionen Euro erfolgreich umgesetzt werden.

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