SCHAUFENSTER

Neues aus der Gesundheitswirtschaft

<< zurück

Siemens-Innovationen auf dem ECR 2014 – universell, dosissparend und automatisiert

09.03.2014 von Siemens AG

European Congress of Radiology (ECR) 2014 vom 6. bis 10. März in Wien
Siemens-Innovationen auf dem ECR 2014 – universell, dosissparend und automatisiert

* Dual-Source-Computertomographie für sensible Patientengruppen
* Angiographiesystem für universellen Einsatz
* Neue Mammographiesysteme für digital und analog

Siemens Healthcare präsentiert auf dem European Congress of Radiology (ECR) 2014 in Wien erstmals in Europa seine Innovationen im Bereich Bildgebung und IT. Dazu zählen unter anderem der Computertomographie-Scanner Somatom Force, der mit deutlich weniger Kontrastmittel bei Thoraxuntersuchungen auskommt als vorherige CT-Scanner, sowie zwei neue Mammographiesysteme Mammomat Fusion für das mittlere Preissegment und Mammomat Select für Einstiegsmärkte. Ebenfalls neu auf dem europäischen Markt ist Artis one, ein Angiographiesystem für Routineeingriffe.

Somatom Force: Computertomographie für sensible Patientengruppen
Im Bereich Computertomographie hat Siemens einen neuen Scanner namens Somatom Force entwickelt, der vor allem für die Untersuchung sensibler Patientengruppen geeignet ist. Dazu zählen kleine Kinder, sowie Schwerkranke und Menschen mit Niereninsuffizienz. Gerade bei diesen Patienten können jodhaltige Kontrastmittel die Nieren zusätzlich belasten.

Somatom Force verfügt über zwei Vectron-Röntgenröhren, mit denen eine Untersuchung bei besonders niedriger Röhrenspannung möglich ist. So kann die durchschnittliche Kontrastmittelmenge bei Thoraxuntersuchungen von 90 bis 110 Millilitern (ml) auf 25 bis 35 ml* verringert werden. Derzeit wird in den USA das Thema Lungenscreening für die Früherkennung von Lungenkrebs diskutiert. Mit Somatom Force sind Dosiswerte von 0,1 mSv* für einen Lungen-Scan sind selbst in klinischer Routine erreichbar. Auch in der Therapiekontrolle profitieren die Patienten von einer Dosisreduktion: Beispielsweise können die durchschnittlichen Dosiswerte für eine vierdimensionale (4D)-Darstellung der Leber mehr als halbiert werden*.

Darüber hinaus ist der Arzt aufgrund des hohen Maßes an Bildgenauigkeit in der Lage, bei sehr teuren Anti-Angiogenese-Therapien, deren Ziel es ist, das Tumorwachstum zu hemmen, schnell zu erkennen, ob die Behandlung anschlägt. So muss er nicht auf ein langfristiges CT-Monitoring zurückgreifen. Dies erhöht die Überlebenschancen des Patienten und senkt die Gesamtkosten der Therapie.

Angiographiesystem Artis one von Siemens für universellen Einsatz
Während hochkomplexe Fälle ein spezialisiertes Angiographielabor erfordern, sind die meisten Eingriffe in der Angiographie Routinefälle. Dazu zählen die Diagnostik und Aufdehnung bzw. Stützung verengter Herzkranzgefäße (Koronoarstenosen) oder die Revaskularisierung peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK). Siemens Healthcare hat das Artis one, das auf dem ECRvorgestellt wird, speziell für diese Prozeduren entwickelt.

Für besonders hohe Bildqualität ist Artis one mit der bewährten Röntgenröhre „Megalix“ mit Flat-Emitter-Technologie ausgestattet. Außerdem verfügt es – wie alle Siemenssysteme – über das umfangreichste Angebot an Maßnahmen zur Dosisreduzierung im Markt für Angiographieanlagen. Obwohl es eine Bewegungsfreiheit ähnlich einem deckengehängten System bietet, hat Artis one einen Raumbedarf von nur 25 Quadratmeter und damit deutlich weniger Platz als deckengehängte Systeme – die normalerweise rund 45 Quadratmeter erfordern. Artis one kann mit Clearstent Live – einer Applikation für die interventionelle Kardiologie zur Platzierung von Stents „in Echtzeit“ ausgestattet werden. Dank der integrierten 3D-Bildgebung kann der Arzt bei der Planung von Eingriffen auf dreidimensionale Bilder – vom Artis one oder anderen Modalitäten stammend – zurückgreifen.

Artis one verfolgt ein intuitives Bedienkonzept: Sein 30-Zoll-Monitor wird auch zur Anzeige des Bildschirmmenüs verwendet, über das der Arzt direkt navigieren kann. So hat er die wichtigsten Informationen gut im Blick. Darüber hinaus können klinische Bilder um bis zu 90 Prozent größer dargestellt werden als mit üblichen 19-Zoll-Monitoren. Außerdem ermöglicht die ideale Systempositionierung für alle Eingriffe stets einen optimierten Zugang zum Patienten.

Artis one kann schneller installiert und verbraucht mehr als 20 Prozent weniger Energie als Artis zee floor*. Dank spezieller Hilfsmittel in 2D- und 3D und einer leicht verständlichen Bedienung können auch rotierende Teams im Klinikalltag schnell mit dem System umgehen.

Analog und digital: Neue Mammographiesysteme von Siemens
Siemens Healthcare stellt zwei neue Mammographiegeräte vor – eines davon analog, das andere digital. Das digitale System Mammonat Fusion richtet sich – mit robuster Technik in Verbindung mit Produktmerkmalen aus der Premiumklasse – vor allem an Kunden aus dem mittleren Preissegment: hochfrequentierte Screening-Zentren und kleine bis mittelgroße Kliniken. In das Gerät hat Siemens als einer der ersten Hersteller die neue Generation des Cäsium-Iodid Detektors integriert. Dessen MaxFill-Technologie erlaubt eine effizientere Nutzung der Strahlung und steigert maßgeblich die Bildqualität. Dank einer neuen schichtweisen Anordnung der Photodioden innerhalb des Detektors ist im Vergleich zu anderen Cäsium-Iodid-Detektoren eine höhere Auflösung bei gleichzeitig niedriger Strahlendosis möglich. Die aus dem Premiumsystem Mammomat Inspiration übernommene Applikation OpDose ermöglicht eine individuell auf die Patientin abgestimmte Strahlendosis, die der Brustdicke und der Brustdichte angepasst wird. Die Syngo-basierte Aufnahme Workstation liefert hierbei die Patientendaten direkt aus dem Radiologie-Informations-System (RIS), damit wird ein zweiter Computer überflüssig. Zudem vereinfacht der automatisierte Workflow, bei dem mit einem Klick ein Bild generiert wird (one-click-to-image), die Handhabung des Geräts und verkürzt die Untersuchungszeit.

Die zweite Neuheit im Bereich Mammographie ist Mammomat Select. Dieses analoge Gerät wurde für das Einstiegssegment konzipiert, und bietet dem Anwender gleichbleibend hohe Qualität und hohe Benutzerfreundlichkeit bei geringem finanziellem Aufwand. Es ist mit einem einfach bedienbaren Touchscreen ausgestattet – eine Besonderheit in dieser Preisklasse. Das klinische Personal kann den Detektor isozentrisch bewegen und muss dessen Höhe somit zwischen nicht den Aufnahmen neu einstellen. Das vereinfacht und beschleunigt Untersuchungen. Wie auch Mammonat Fusion verfügt Mammomat Select über die ApplikationOpDose. Mammomat Select kann durch eine Verknüpfung mit einem Speicherfolien-Lesegerät (CR-System) auf digitale Mammographie aufgerüstet werden.

* Ergebnisse können variieren. Daten liegen vor.

Die hier genannten Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben.
Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens-Organisation vor Ort erhältlich.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 52.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2013 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 2,0 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter: http://www.siemens.com/healthcare.

Weitere Informationen zum Unternehmen/zur Institution

Nach Volltext in allen Meldungen der Gesundheitwirtschaft suchen: