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Neues aus der Gesundheitswirtschaft

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SeneCura-Studie:

17.06.2013 von SeneCura Kliniken- und HeimebetriebsgesmbH

Ältere Generation schwer besorgt um die Gesundheit, ihre finanzielle Situation und die Zukunft unserer Jugendlichen

Die ältere Generation blickt sorgenvoll in die nähere Zukunft. Die Studie „Die Sorgen der Alten“ von Österreichs größtem privaten Pflegeheimbetreiber SeneCura in Kooperation mit meinungsraum.at zeigt: Die größte Angst gilt dem Thema Gesundheit – sei es der eigenen oder der des näheren Umfeldes. Auf Platz 2 der persönlichen Sorgen steht Finanzielles – diese Sorge nimmt bei den Hochbetagten (80+) signifikant ab. Die Zukunft Österreichs betreffend sorgen sich die SeniorInnen vor allem um die Jugend, die Arbeitslosigkeit sowie die steigende Kriminalität.

Waren im Jahr 1990 noch 15 Prozent der Bevölkerung über 60, sind es heuer schon 18 Prozent und sollen es 2030 schon 24 Prozent sein. „Dass sich die Altersstruktur in Österreich immer mehr zu den älteren Menschen hin verschiebt, ist keine Neuigkeit mehr“, so Prof. Rudolf Öhlinger, Geschäftsführer von SeneCura, Österreichs größtem und meistausgezeichneten privaten Pflegeheimbetreiber. „Neu ist, dass langsam erkannt wird, wie wichtig die Alten für unsere Gesellschaft sind: Sie entscheiden, verwalten, konsumieren und reflektieren. Grund genug also, einmal genauer hinzuhören – schließlich kann und sollte man von den Älteren lernen – das gilt vor allem für die Politik.“ Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage mit 500 Österreicherinnen und Österreichern wurden in Kooperation mit meinungsraum.at die Sorgen der Bevölkerung ab 65 in persönlichen, telefonischen Interviews erhoben.

Größte Sorge der Älteren und Hochbetagten: die Gesundheit
Die Angst um die Gesundheit von sich selbst und anderen sowie das Gesundheitssystem im Allgemeinen ist das Thema, das älteren Menschen am meisten zu schaffen macht – durchschnittlich 37 Prozent nennen dieses als erste Sorge, die ihnen spontan durch den Kopf geht. In der Gruppe der über 80-Jährigen steigt dieser Wert sogar auf 42 Prozent an. Relativ weit abgeschlagen an zweiter Stelle befindet sich Finanzielles, das von 14 Prozent als größte Sorge genannt wurde. Was die Hochbetagten (80+) anbelangt, zeichnet sich ein umgekehrter Trend ab – finanzielle Sorgen nehmen nämlich mit dem Alter ab: Nur mehr rund jede/n Zehnte/n ab 80 beschäftigen diese. „Die Studie hat nur Menschen befragt, die noch nicht in Pflegeheimen leben“, so Pflege-Experte Öhlinger. „Aus meinen zahlreichen Gesprächen mit BewohnerInnen in den SeneCura Häusern kann ich sagen: Die Situation ist ähnlich, das Thema Gesundheit spielt im Alter immer eine große Rolle. Sorgen, die aus Einsamkeit oder Angst vor der Pflegebedürftigkeit entstehen, sind in den eigenen vier Wänden jedoch deutlicher ausgeprägt – die Betreuung im Heim und die Gesellschaft von Personal, Ehrenamtlichen und MitbewohnerInnen sorgen für Geborgenheit und Sicherheit.“

Düstere Zukunftsahnung: Jugend, Arbeitslosigkeit, Kriminalität
Bei der Frage nach den Sorgen Österreichs Zukunft betreffend haben sich drei Themen herauskristallisiert: Die Zukunft der Jugend (76 Prozent), die vorherrschende Arbeitslosigkeit (76 Prozent) sowie die steigende Kriminalität (75 Prozent). Aber auch Themen wie Umweltverschmutzung (71 Prozent), Armut (66 Prozent) und die politischen Entwicklungen (64 Prozent) stimmen die SeniorInnen nicht zuversichtlich. „Dass sich die ältere Generation häufig durch Selbstlosigkeit und Bescheidenheit auszeichnet, ist unbestritten. Die Sorge um das Fortkommen der Jüngeren beschäftigt sie sehr“, so Öhlinger. „Die Generation der Großeltern und Urgroßeltern macht sich zudem viele, durch ihre reiche Lebenserfahrung auch sehr kluge Gedanken um das innenpolitische und konjunkturelle Umfeld – leider wird ihnen oft nicht das notwendige Gehör verschafft.“ Die außenpolitische Sicherheit beschäftigt die ältere Generation hingegen weniger – fast 90 Prozent geben an, dass ihnen ein möglicher Krieg keine Angst macht. Auch dem Thema Bildung stehen die SeniorInnen eher optimistisch gegenüber – zwei Drittel machen sich eher weniger bzw. gar keine Sorgen über dieses Thema.

Männer unbesorgter als Frauen
„Bemerkenswert ist, dass sich sowohl bei der Auswertung nach Geschlecht, als auch bei der Auswertung nach Altersgruppe, teils signifikante Unterschiede herausgestellt haben“, so Studienleiterin Mag. Evelyn Junge von meinungsraum.at. „So haben doppelt so viele ältere Herren Bedenken was das politische System und die Wirtschaft angeht als die Damen. Diese hingegen sorgen sich doppelt so stark um die familiäre Situation und die nachkommende Generation. Außerdem lässt sich der Trend erkennen, dass sich Hochbetagte, also die Generation 80+ weniger Sorgen um eben dieses Thema macht.“ Allgemein lässt sich sagen, dass mit zunehmendem Alter häufiger persönliche Ängste, wie Einsamkeit, Pflegebedürftigkeit, etc. genannt wurden, wohingegen SeniorInnen nach Pensionsantritt (65+) noch eher dazu neigen, sich um gesamtgesellschaftliche Themen wie z.B. Politik zu sorgen. Zusätzlich hat sich herausgestellt, dass die männlichen Senioren unbekümmerter durch das Leben gehen als die Seniorinnen – während 9 Prozent der befragten Damen angaben, gar keine Sorgen zu haben, waren es bei den Herren mit 17 Prozent fast doppelt so viele Unbesorgte.

Bildtext: SeneCura Geschäftsführer Prof. Rudolf Öhlinger und Studienleiterin Mag. Evelyn Junge von meinungsraum.at präsentieren die Studie „Die Sorgen der Alten“.

Über Senecura
Die SeneCura Gruppe betreibt 83 Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in Österreich und der Schweiz und zählt in beiden Ländern zu den Markt- und Innovationsführern. Mit insgesamt rd. 3.550 MitarbeiterInnen bietet die Gruppe 62 Pflege- und Rehabilitationszentren sowie Betreute Wohnanlagen in Österreich und 21 Seniorenresidenzen (davon acht in Umsetzung) in der Schweiz. In der Tschechischen Republik sind mehrere Betreute Wohnanlagen in städtischen Ballungsräumen in Umsetzung. SeneCura gilt als Vorreiter bei alternativen Pflegeangeboten und Wohnformen im Alter: Neben höchsten Pflegestandards in allen Häusern bietet SeneCura richtungsweisende Demenzstationen, Intensiv- und Wachkomapflege, postoperative Remobilisation, Neurorehabilitation, 24 Stunden-Betreuung und Hospizbegleitung. Ergänzt wird das Spektrum mit Generationenhäusern, Seniorenvillen und Apartments für Betreutes Wohnen. Alle Betreuungseinrichtungen in Österreich sind öffentlich und für alle zugänglich: Die Kosten für den Pflegeheimplatz sind durch das Bundespflegegeld und die landesspezifischen Tagsätze abgedeckt und können über die Sozialhilfefonds der Länder abgerechnet werden. Als meistausgezeichneter Pflegeheimbetreiber kann sich SeneCura über zahlreiche Preise freuen: Sozialmarie, Familien- und Frauenfreundlichstes Non-Profit-Unternehmen Österreichs, Bester Arbeitgeber Österreichs im Sozialbereich, Top Ten beim European Business Award, vierfach ausgezeichnet beim Teleios und viele mehr.

Weitere Informationen
Rudolf Öhlinger & Anton Kellner
SeneCura Kliniken- und HeimebetriebsgesmbH
1060 Wien, Capistrangasse 5/1/54
01 585 61 59-0,office@senecura.at

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