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Flexibel auf Kundenwünsche eingehen

01.12.2011 von Berchtold GmbH & Co. KG

Der Medizintechnikhersteller und Spezialist für mobile OP-Tische BERCHTOLD hat seine bewährten OP-Tischmodelle OPERON D 850, D 820 und D 760 neu konzipiert.

Anwender sind jetzt in der Lage, die Tische individuell so zu konfigurieren, wie es die geforderte chirurgische Disziplin und der Zugang zum OP-Feld erfordern.

Mit dem neuen dreistufigen Konfigurationsprinzip der BERCHTOLD OP-Tische bekommt jeder Anwender genau den Tisch den er braucht, der günstiger ist als viele teure Spezialtische und sich für alle Operationsmethoden eignet. „Wir haben unser OP-Tisch Portfolio sukzessive erweitert und sind heute in der Lage mit neuen Komponenten und einer eigens für den OPERON designten Vertriebssoftware jeden OP-Tisch individuell anzupassen“, sagt Stefan Kreidler, Produktmanager für OP-Tische bei dem Tuttlinger Unternehmen. „Mit der BERCHTOLD-Software wird jede nur erdenkliche Tischvariante zu einem Standardprodukt, das schnell verfügbar ist.“

Flexible Tische erleichtern den Klinikalltag und sind wirtschaftlicher
Alle OPERON-Tische erfüllen außerdem ein Höchstmaß an Sicherheit und Qualität. Hochwertige Werkstoffe und ausgereifte technische Komponenten ermöglichen uneingeschränkten Umgang mit bis zu 450 Kilogramm schweren Patienten. Die Lagerfläche lässt sich über die OPERON-Koppelstellen durch Komponenten verkürzen und verlängern und mit Spezialzubehör für verschiedene Patientenlagerungen ausstatten. Zudem sind Tischplatten oder Spezialzubehör untereinander austauschbar und jederzeit nachzurüsten. „Die Arbeiten im OP laufen durch diese Modularität viel effizienter ab, denn die Umbauzeiten sind reduziert“, betont Kreidler und ergänzt: „Moderne OP-Tische sollten heute so flexibel sein, dass sie jederzeit mit neuen Technologien kombiniert werden können.“ Die OPERON-Tische eignen sich zum Beispiel hervorragend für die robotergestützte Chirurgie. Geringe Minimalhöhe und guter Zugang zum Tisch erlauben exakte Positionierungen von Equipment und Patient.

In drei Schritten zum idealen OP-Tisch
Mit dem neuen OP-Tischkonzept gelangt der Anwender Schritt für Schritt zu seinem individuellen Endprodukt. Er wählt als Erstes einen Basistisch nach Höhenverstellbereich und Lagerflächentyp - mit oder ohne Längsverschiebung - aus. Der OPERON D 850 ist mit dem größten Höhenverstellbereich von 580 bis 1.180 Millimeter ideal für Eingriffe im Stehen oder Sitzen. D 850 und D 820 haben eine motorgetriebene Längsverschiebung von 423 Millimeter. Der D 760 ist ohne Längsverschiebung ausgestattet. Für die darauf folgende Konfiguration der Lagerfläche stehen verschiedene Kopf-, Rücken- und Beinplatten zur Verfügung. Im dritten Schritt wird der OP-Tisch mit einer Auswahl aus dem vielseitigen BERCHTOLD Zubehörprogramm entweder zum Standardtisch für die allgemeine Positionierung oder mit Spezialzubehör für komplexe chirurgische Eingriffe ausgestattet.

Modular und mit vielen Funktionen versehen
Der OPERON überzeugt nicht nur durch seine Modularität, sondern auch durch seine funktionale Technik. So sind Ausstattungsvarianten, die ursprünglich ausschließlich dem OPERON D 850 vorbehalten waren, wie der Niveauregulierung, jetzt optional in allen drei Basistischen verfügbar. Vier Zylinder, die an jeder Ecke im Tischfuß integriert sind, erkennen voll automatisch Unebenheiten des Untergrundes, gleichen diese aus und sorgen für sicheren Stand. Ebenso ist ein Handbediengerät mit übersichtlichem Design und Hintergrundlicht jetzt für jeden Basistisch verfügbar. Das Hintergrundlicht sorgt für eine sichere Handhabung in abgedunkelten Räumen, zum Beispiel bei endoskopischen Eingriffen. Zudem verfügen alle Tische bereits in ihrer Basisausstattung über ein zweites, sogenanntes Nothandbediengerät. In Verbindung mit der Fußpumpe kann der Tisch somit jederzeit auch manuell verstellt werden.

Die Lagerfläche besteht wahlweise aus hochfestem CFK- oder Phenolplatten. CFK bietet zum einen den Vorteil, dass es leichter als Phenol ist und die einzelnen Platten besser zu handhaben sind. Zum anderen liegt die Strahlenbelastung bei der Durchleuchtung deutlich geringer und ist somit schonender für Patient und OP-Team. Phenol ist die wirtschaftlich interessante Alternative. Alle Tische bieten ein breites Bildgebungsfenster sowie optimale Bedingungen für ungehinderten C-Bogen Zugang. Zusätzlich sind die Tische auf ihrer gesamten Länge, auch im Bereich über der Säule, mit einem durchgehenden Röntgenkassettentunnel ausgestattet. So ist auch bei konventionellem Röntgen für optimale Bildergebnisse gesorgt.

Zur optimalen Dekubitus-Prophylaxe kann die Lagerfläche aller Tische mit Gel-Polstern oder hochwertigem viskoelastischem und thermoaktivem Schaumstoff ausgestattet werden. Beide Polster passen sich dem Körper optimal an, sorgen somit für eine großflächige Druckverteilung und schützen die Patienten vor Druckgeschwüren. Mit dem Fahrantrieb InstaDrive lassen sich alle Tischmodelle einfach und komfortabel von nur einer Person steuern, auch wenn adipöse, bis zu 450 Kilogramm schwere Patienten gelagert werden müssen.

Für jeden Patienten die beste Lagermöglichkeit
Neu hinzugekommen sind zusätzliche Komponenten. Mit der geteilten Rückenplatte etwa können auch verschieden große Patienten optimal positioniert werden. Das OP-Personal verwendet dazu ein oder beide Teilstücke der geteilten Platte. Neben der Standard Kopfplatte bietet BERCHTOLD auch eine Doppelgelenk-Kopfplatte an, die bei geneigter Einstellung eine günstige Unterstützung des Nackenbereichs des Patienten bietet und in Seitenlage eine anatomisch korrekte Lagerung von Halswirbelsäule und Kopf erlaubt. Alternativ zur Langversion hat der Medizintechnikhersteller auch eine geteilte Beinplatte als Kurzversion im Programm. Diese bietet dem Operateur beinseitig beste Zugangsmöglichkeiten zum Abdominalbereich. Um die internationalen Märkte besser bedienen zu können, steht nun auch eine Sitzplatte ohne Nierenlift zur Verfügung. „Unterschiedliche Märkte haben unterschiedliche Anforderungen. Als kundenorientiertes Unternehmen nehmen wir die Wünsche unserer Kunden sehr ernst und gehen auf die Bedürfnisse ein“, sagt der Produktmanager.

Bild: Basisversion OPERON D 820 mit Doppelgelenk-Kopfplatte, geteilter Rücken- und Beinplatte.

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