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Neues aus der Gesundheitswirtschaft

LKH Murtal mit 1. Jänner 2018 Realität

09.10.2017 von Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.

+++ Verbundprojekt bringt Region zusätzliche Leistungen: LKH Murtal mit 1. Jänner 2018 Realität +++

Im Frühjahr dieses Jahres wurde das Projekt Spitalsverbund in der Region Obersteiermark West, bestehend aus dem LKH Stolzalpe und dem bereits seit 1997 bestehenden Verbund LKH Judenburg-Knittelfeld, aus der Taufe gehoben. Grundlage und Auftrag dafür wurden durch die Medvision 2030, den Strategieplan für unser Gesamtunternehmen sowie den steirischen Gesundheitsplan 2035 vorgegeben. Als Ziel wurde die Realisierung des Verbundes LKH Murtal als eines der 7 Leitspitäler in der Steiermark mit 1. Jänner 2018 definiert.

Als hauptsächlich orthopädisch ausgerichtetes Krankenhaus hat sich das LKH Stolzalpe auch in der überregionalen Versorgung einen exzellenten Ruf erarbeitet. Das LKH Judenburg-Knittelfeld mit seinen Abteilungen für Innere Medizin, Neurologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Unfallchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, Allgemeinchirurgie, Radiologie und der Palliativstation stellt entsprechend seinem Auftrag und dem breit gefächerten medizinischen Angebot die qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung in der ganzen Region Oberes Murtal sicher.

Dazu bedarf es selbstverständlich einiger Umstrukturierungen. Diese betreffen einerseits die betriebliche Organisation, so müssen z.B. zwei Verwaltungen zusammengeführt werden. Andererseits ergab sich durch eine Novelle in der Ärzteausbildungsordnung, welche eine Zusammenführung der bisherigen Fächer „Unfallchirurgie" und „Orthopädie" zum neuen Sonderfach „Orthopädie und Traumatologie" vorsieht, die Notwendigkeit, diese Struktur im neuen Verbund zu etablieren. Erfreulicherweise besteht seit der Verbundgründung des LKH Judenburg-Knittelfeld am Standort Judenburg eine Abteilung für Unfallchirurgie, sodass die Erfüllung dieser Vorgabe durch die Schaffung des „Fachbereichs für Orthopädie und Traumatologie" ohne große Probleme möglich ist. Dieser aus den Abteilungen für Orthopädie (Standort Stolzalpe) und Unfallchirurgie (Standort Judenburg) bestehende Fachbereich stellt nicht nur die medizinische Versorgung der Bevölkerung auf höchstem Niveau in der Region und darüber hinaus sicher. Er ist auch ein Garant dafür, dass die Standorte und damit die Region als Ausbildungsstätten für junge Ärztinnen und Ärzte fungieren können und auch attraktiv sind, wobei die breite Fächerung des Angebots und die hohe Qualität zusätzliche Faktoren darstellen.

Wie auch schon bei Einführung des - damals österreichweit ersten - Spitalverbundes (Judenburg-Knittelfeld), wird die Region Oberes Murtal erneut auch durch eine Erweiterung des Leistungsangebotes ihres Landeskrankenhauses profitieren. So wurde in einem Arbeitspaket des Verbundprojekts das Konzept zur Etablierung einer AG/R-Einheit am Standort Stolzalpe erarbeitet. Diese stellt die ideale Ergänzung für das bereits bestehende Leistungsangebot an den drei Standorten dar, zumal dort Patientinnen und Patienten, die nach schweren Erkrankungen oder Operationen eine längere Erholungszeit benötigen, bestens versorgt und auf den häuslichen Alltag vorbereitet werden können.

Die Schaffung des Verbundes und die Definition als Leitspital gibt ein klares Signal: Die Zukunft aller drei Standorte ist ebenso gesichert wie die Zukunft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unbefristetem Vertrag.

All diese Veränderungen sind das Ergebnis von monatelanger Planungsarbeit, Suchen nach Lösungen und Prüfung ihrer Umsetzbarkeit. Ein Prozess, der sich vordergründig in den zahlreichen Projekt- und Arbeitsgruppensitzungen abgespielt hat, der aber bei genauer Betrachtung das Verdienst aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist.

An dieser Stelle gebührt daher der Dank sowohl des Vorstandes als auch der Anstaltsleitungen eben diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit unbändigen Willen und Einsatz und vor allem neben ihrer „normalen" Arbeit am Gelingen dieses Projektes Anteil genommen haben.

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Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H.
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