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Innovatives EU-Projekt öffnet Kärnten die Tür in Gesundheitsversorgung der Zukunft

25.05.2011 von A1 Telekom Austria AG

LHStv. Kaiser präsentiert gemeinsam mit KABEG und A1 Telekom Austria Details zu „Renewing Health“, mit dem chronische Krankheiten besser und effizienter behandelt werden.

„Die Zukunft der Gesundheitsversorgung hat in Kärnten bereits begonnen“ lautete der Titel unter dem Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser heute, Mittwoch, zu einer Pressekonferenz lud, um über den Start des EU-Pilotprojektes „Renewing Health“ zu informieren. Gemeinsam mit Manfred Moormann vom Projektpartner A1 Telekom Austria, der die Breitbandverbindung und das Equipment zur Verfügung stellt, sowie Projektkoordinator Hannes Steinberger von der KABEG und Dr. Kurt Possnig vom Klinikum Klagenfurt präsentierte Kaiser die Details zu „Renewing Health“ mit dem in Zukunft chronischen Krankheiten wie Diabetes oder COPD (chronisch obstruktive Lungenkrankheit) der Kampf angesagt wird.

„Mit Renewing Health setzt Kärnten als erstes Bundesland Österreichs ein Pilotprojekt in die Realität um, das die Gesundheitsversorgung revolutionieren wird, die Versorgung chronisch kranker Patienten erheblich verbessern, Behandlungsabläufe effizienter planbar und letztlich Kosten sparen wird. Ich bin froh und stolz, dass A1 Telekom Austria als Partner für dieses unvergleichliche Pilotprojekt gewonnen werden konnte“, betonte Kaiser.

Kostenlose Messgeräte und Datenübertragung von A1 Telekom Austria
Konkret werden für das eineinhalbjährige von der EU mit 400.000 Euro geförderte Pilotprojekt jeweils Typ-2 Diabetiker und COPD-Patienten gesucht. Eine Patientengruppe von 80 Diabetikern erhält von A1 Telekom Austria kostenlos Blutzucker-Messgeräte, Waagen und Blutdruck-Messgeräte, mit denen die Messwerte automatisch übertragen werden. COPD Patienten verbindet A1 Telekom Austria im Renewing Health Projekt über eine IVR-Plattform (interactive voice response) zur Abfrage des Wohlbefindens ebenfalls direkt und regelmäßig mit den teilnehmenden KABEG-Spitälern Klinikum Klagenfurt, LKH Villach und LKH Laas. Von ärztlicher Seite kann auf unerwünschte Veränderungen so wesentlich rascher und einfacher reagiert werden. Der Krankheits- bzw. Behandlungsverlauf wird so unter aktiver Beteiligung der chronisch kranken PatientInnen überwacht. Behandlungen in den Spitalambulanzen und eventuell notwendige stationäre Krankenhausaufenthalte sollen so besser gesteuert und reduziert werden. Manfred Moormann, Leiter Public Sector&Health bei A1 Telekom Austria, dazu: „Unser Ziel ist es, den chronisch kranken Patienten mit Hilfe unseres Services das Managen ihrer Krankheit so zu vereinfachen, dass sie dadurch mehr Zeit für andere, angenehmere Dinge des Lebens gewinnen.“

Hannes Ametsreiter, Generaldirektor von A1 Telekom Austria begründet das eHealth-Engagement des Unternehmens: „Unsere Vision für den Gesundheitsbereich der Zukunft: mehr Zeit für den Patienten, weniger Ausgaben für Bund, Länder und Gemeinden, mehr Lebensqualität für alle Bürger durch wertvolle und sichere Gesundheitsservices.“ Im Projekt übernimmt A1 Telekom Austria auch die Installation beim Patienten zu Hause und die Übertragung der Daten via DaMe (Datennetz der Medizin) vom Patienten zu Hause an die beteiligten Krankenhäuser.

Der behandelnde, niedergelassene Hausarzt erhält, wenn dies von den Patienten nicht untersagt wird, aufgrund der übermittelten Daten die aktuelle Statusinformation und gegebenenfalls eine Therapieempfehlung.

Fototext (v.l.n.r.): LHStv. Dr. Peter Kaiser, Kärntens Gesundheitsreferent, Dr. Hannes Steinberger, KABEG Projektkoordinator, Dipl. Ing. Manfred Moormann, Leiter Public Sector&Health von A1 Telekom Austria, und Dr. Kurt Possnig, Klinikum Klagenfurt, bei der Präsentation des Projekts „Renewing Health“.

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