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Stipendium für Suchtberatungslehrgang der FH St. Pölten

01.07.2016 von FH St. Pölten

Stipendium für Suchtberatungslehrgang: Finanzielle Hilfe für berufsbegleitende Ausbildung

Die Fachhochschule St. Pölten vergibt zum zweiten Mal ein Stipendium für den berufsbegleitenden Masterlehrgang Suchtberatung und Prävention. In Partnerschaft mit dem Verein Sozaktiv und einem externen Sponsor wird ein/e TeilnehmerIn in Ihrem Studium finanziell unterstützt.

„Die Fälle von Suchtmittelmissbrauch und Suchterkrankungen steigen stark an. Gerade der Konsum der bisher unterschätzten Designerdrogen (z. B. Chrystal Meth) und der ‚Legal Highs‘ wächst in Österreich überdurchschnittlich, 38 Prozent der Jugendlichen geben an, Cannabis konsumiert zu haben – Tendenz steigend. Dadurch wächst im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen der Bedarf an Fachpersonal, das die spezifischen Erfordernisse von Suchtberatung und Prävention beherrscht und möglichst früh wirksame Interventionen setzen kann“, so Kurt Fellöcker, Leiter des Lehrgangs Suchtberatung und Prävention an der Fachhochschule St. Pölten.

Schwerpunkt des Lehrgangs: Arbeit mit Jugendlichen
Der Masterlehrgang vermittelt Kompetenzen für einen qualifizierten Umgang mit Klientinnen und Klienten sowie Kenntnisse in Sucht- und Interventionstheorie, Beratungs- und Behandlungsmethodik, Komorbidität, Psychotraumatologie, Fallarbeit, Systemanalyse und Rechtsfragen.

Einen Schwerpunkt des Lehrgangs bildet die Arbeit mit Jugendlichen, deren Gefährdungen durch die Vielzahl von Designerdrogen bis hin zum pathologischen Internetkonsum hohe beraterische Kompetenzen erfordern. Der berufsbegleitende Masterlehrgang dauert vier Semester und wird modular angeboten. Die meisten Seminare finden in Wien statt. Der Lehrgang wird mit dem akademischen Grad MSc abgeschlossen.

Stipendium der FH St. Pölten und des Vereins Sozaktiv
Das Stipendium in der Höhe der Lehrgangsgebühren von 8.800,- Euro wird durch einen Beitrag der FH St. Pölten, des Vereins Sozaktiv und eines externen Sponsors ermöglicht und durch eine Jury an eine Person vergeben. „Dieses Angebot richtet sich an alle, die sich für den Masterlehrgang Suchtberatung und Prävention interessieren. Wir freuen uns, einer Bewerberin bzw. einem Bewerber die Studienkosten ersetzen zu können“, sagt Lehrgangsleiter Kurt Fellöcker.

Ergänzende Informationen:
Weitere Informationen zum Masterlehrgang Suchtberatung und Prävention unter: www.fhstp.ac.at/weiterbildung/suchtberatungundpraevention/masterlehrgang

Bewerbungsprozess:
Voraussetzung für den Erhalt des Stipendiums ist die Erfüllung der Zugangsbestimmungen für den Lehrgang.
Bewerbungsschluss für das Stipendium: 5. August 2016
Bewerbungsschluss für den Masterlehrgang: 7. Oktober 2016
Lehrgangsstart: 18. November 2016
Bewerbungen an Frau Erika Pany: lehrgaenge@fhstp.ac.at.

Foto: Kurt Fellöcker, Credit: FH St. Pölten / Foto Kraus

Über die Fachhochschule St. Pölten
Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den sechs Themengebieten Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. In mittlerweile 17 Studiengängen werden rund 2.600 Studierende betreut. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

Informationen und Rückfragen:
FH-Prof. DSA Kurt Fellöcker, MA, MSc
Lehrgangsleiter Suchtberatung und Prävention
Department Soziales
E: kurt.felloecker@fhstp.ac.at
I: https://www.fhstp.ac.at/de/uber-uns/mitarbeiter-innen-a-z/fellocker-kurt

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Die A.S.K. Infektionsschutz Mappe wurde von HYGline GmbH hygiene issues & management entwickelt. Ziel ist es, Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens – insbesondere den Alten- und Pflegeeinrichtungen – einen raschen Überblick über alle notwendigen Maßnahmen im Anlassfall zu geben.
In der Mappe befinden sich wertvolle Unterlagen, die sowohl an das medizinische Personal als auch an die Betroffenen und deren Angehörigen gerichtet sind.
Informationen unter: +43 (1) 280 20 88; office@hygline.at