SCHAUFENSTER

02/2015

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02/2015

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ARTIKEL IN DIESER AUSGABE

Yes, he was the great David Sackett

Sylvia Sänger

Es war Ende Juli/Anfang August 2002, als im norwegischen Stavanger das 10. Cochrane Colloquium stattfand. Ich saß in der Pause zwischen zwei Sitzungen mit meiner Suppe am Tisch und mir gegenüber ein Typ wie ein Holzfäller. Kariertes Hemd, Bermudashorts und ein dichter, weißer Bart. Wir kamen sofort ins Gespräch und lachten viel, bis mein Blick auf sein Namensschild fiel und mich eine Art ehrfürchtige Schockstarre ergriff. „Oh (Pause und Hand vor den Mund), you are David Sackett…“

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Patientensicherheit – die Zukunft im Blick

Sylvia Sänger

Was in den letzten zehn Jahren erreicht werden konnte und wohin die Reise künftig gehen muss, diskutierten 350 Teilnehmer in Berlin. Unter dem Motto „Patientensicherheit – Die Zukunft im Blick“ fand am 16. und 17. April 2015 die 10. Jahrestagung des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS) statt.

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Wir sagen und meinen alle dasselbe!

Redaktion

PflegeStandardisierte Pflegepfade sind der Schlüssel zur professionellen und evidenzbasierten Pflege. Sie orientieren sich an den Bedürfnissen der Betreuten und steigern die Pflegequalität. Im Zeitalter der digitalen Patientenakte ist es nur logisch, die erfassten Daten zu evaluieren, zu benchmarken und so die Betreuungsqualität kontinuierlich zu optimieren.

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Patient Empowerment und Handlungsleitfaden

Gerald Sendlhofer

Spätestens seit „To err is human“ ist das Thema Patientensicherheit ein permanenter Wegbegleiter im Gesundheitswesen. Einer von 10 Patienten erleidet während seines Spitalaufenthaltes einen Schaden. Als häufigste Ursachen gelten die Übertragung von Keimen, unerwünschte Arzneimittelereignisse oder Seiten- und Patientenverwechslung. Nationale und internationale Gesetzgeber sowie die WHO haben daher Strategien entwickelt, um die Gefahren, die für Patienten im Behandlungsprozess auftreten können, zu reduzieren.

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Der Supercomputer

Redaktion

Weitgehend unbeachtet in der österreichischen Diskussion zur Gesundheitsreform und zur künftigen Rolle von Ärzteschaft und Pflege, bereitet sich in den USA eine technologische Entwicklung vor, die dazu angetan ist, vieles an Gewissheiten und Autoritäten in der Medizin gründlich ins Wanken zu bringen.

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Casus notabilis – Ausgangspunkt für die Verbesserung?

Redaktion

Das Umfeld für Verbesserungen im Gesundheitswesen erweist sich als herausfordernd; nicht der medizinisch-technische Fortschritt, sondern die Abstimmung des Vorgehens unter den Experten bzw. Anpassungen, die sich aus der Beobachtung von „bemerkenswerten Fällen“ mit dem Ziel der Verbesserung ableiten. Es besteht die Hoffnung, dass ein vielseitiges, aber einfaches Werkzeug und die vorhandenen Fähigkeiten den Verbesserungsprozess stärken können.

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Die Utopie des Anders

Friederike Lackenbauer,  Roland Schaffler

Am 27. April 1995 fassten die höchsten Gremien der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) den Beschluss, Qualitätssicherung systematisch und strukturiert in den eigenen Einrichtungen einzuführen. Von Beginn an war nicht nur die Optimierung des Bestehenden beabsichtigt, sondern eine grundlegend andere multiprofessionelle Zusammenarbeit für die Patienten: Die vor zwanzig Jahren formulierten Prinzipien sind heute noch genauso zeitgemäß und wirken auch in einem während dieser 20 Jahre mehrfach „reformierten“ österreichischen Gesundheitswesen weiter ...

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Versorgungsmonitoring: ein neues Tool für Österreichs Gesundheitsregionen

Redaktion

Der internationale Vergleich zeigt: Das Monitoring von regionalen Unterschieden ist eine wichtige Voraussetzung für Innovationen im Gesundheitswesen.

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Berater – Trainer – Coaches im Gesundheitswesen auf einen Blick

Redaktion

Ihre Marktübersicht für Unternehmen Im Bereich Beratung, Training und Coaching im Gesundheitswesen.

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Kapillarstabilisierende Mittel

Redaktion

In Österreich werden zur Behandlung von chronisch venöser Insuffizienz (CVI) und von Hämorrhoiden sehr häufig sogenannte kapillarstabilisierende Mittel verschrieben. Der Nutzen dieser Medikamente ist aber weitgehend ungewiss. Ein kürzlich vom LBI-HTA veröffentlichter Bericht untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit – im österreichischen Erstattungskodex gelisteter – kapillarstabilisierender Mittel sowohl bei der Behandlung der CVI als auch von Hämorrhoiden.

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Überleben in der Informationsflut

Redaktion

Wir leben in einer Zeit mit unendlich vielen Informationen. Das Cochrane Colloquium steht ganz im Zeichen des „Information Overload“ und der Frage, wie die wesentlichen Informationen verständlich an die verschiedenen Zielgruppen kommen – denn in der Medizin entscheidet die richtige Information oft genug tatsächlich über Leben und Tod.

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Bücher

Redaktion

Der Feedback Code | OP-Effizienz | Patientenorientierung | Das deutsche Gesundheitswesen verstehen

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Neues

Redaktion

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Doctors who write right: Gawande, Topol and Wachter put people at the center of health/care

Redaktion

There’s a trifecta of books written by three brilliant doctors that, together, provide a roadmap for the 21st century continuum of health care: The Patient Will See You Now by Eric Topol, MD; The Digital Doctor from Robert Wachter, MD; and, Being Mortal, by Atul Gawande. Each book’s take provides a lens, through the eyes of a hands-on healthcare provider, on healthcare delivery today (the good, the warts and all) and solutions based on their unique points-of-view.

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Onkologisches Informationssystem (OIS) der NÖ Landeskliniken-Holding

Redaktion

Seit November 2014 ist erstmalig eine strukturierte Tumordokumentation in den Klinikprozess integriert. Das OIS ist ein umfassendes Werkzeug zur Organisation und Dokumentation von onkologischen Patientendaten.

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Der Erfolg spricht für sich!

Redaktion

Innovative Zugänge, fachlich fundierte Inhalte und praxisbezogene Expertise zeichnen die Universitätslehrgänge für Gesundheitsberufe an der Med Uni Graz, Postgraduate School aus. Der Mix aus e-Learning und geblockter Präsenzlehre schafft ideale Voraussetzungen für eine berufsbegleitende Weiterbildung.

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CAVE-Einträge und das elektronische Sicherheitsblatt als Beitrag zur Patientensicherheit

Redaktion

Der medizinischen Dokumentation kommt im Krankenhaus eine sehr wichtige Funktion im Sinne der Patientensicherheit zu. Wir befinden uns im Zeitalter der Umstellung von Papier-Dokumentation zur elektronischen. Aktuell findet sich in den meisten Krankenhäusern eine Mischform. Fehler in der medizinischen Dokumentation sind eines der Hauptrisiken für den Eintritt eines vermeidbaren Schadens am Patienten.

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Zertifizierung Wundmanagement

Redaktion

Seit 2003 hat die Akademie-ZWM® als erste Bildungsinstitution, zumindest im deutschsprachigen Europa, ein Qualitätssicherungssystem auf Basis ISO 9001:2008 (früher 2000) und seit 2012 ISO 29990:2010 eingeführt.

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Von den Volkskrankheiten zur Disco-Droge

Redaktion

Im Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin wurden bisher Leitlinien und Patientenleitlinien eher zu den großen chronischen Volkskrankheiten erstellt. Doch neben den Nationalen Versorgungsleitlinien zu Diabetes, KHK und Co beginnt das ÄZQ nun auch Handlungsempfehlungen für die Therapie Crystal-Meth-Abhängiger zu entwickeln.

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ISO/pCC bringt mehr Patientensicherheit

Roman Bachinger

Als erstes Krankenhaus in Österreich erhielt das Rieder Schwerpunktspital 2005 das Qualitätssiegel nach KTQ/proCum Cert (kurz pCC), einer krankenhausspezifischen Qualitätsnorm. Nach fast zehn Jahren mit diesem System war es an der Zeit, sich neue Impulse zu holen. Die Qualitätsmanager der Vinzenz Gruppe entschieden sich, auf ISO/proCum Cert umzusteigen.

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Vom Gold zum Schießpulver

Michael Gaisbacher

oder: Wie man PS entdeckte, obwohl man QM suchte

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Gemeinsam für mehr Patientensicherheit

Redaktion

Internationaler Aktionstag am 17. September 2015 will Bewusstsein schaffen

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Messen einmal anders

Martin F. Fischmeister

When you can measure what you are speaking about, and can express it in numbers, you know something about it. But when you cannot measure it, and cannot express it in numbers your knowledge is of a meagre kind. (Lord Kelvin)

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Gesundheitsreform: Papiertiger?

Roland Schaffler

Über Inhalte proklamierter Reformen lässt sich trefflich diskutieren. Jeder will das Beste für die Bevölkerung und, viel mehr noch, das Beste für seine Interessensgruppe, also für sich selbst. Inhaltliche Argumente ändern in Diskussionen wenig;

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Alpbacher Gesundheitsgespräche 2015

Redaktion

Primärversorgung – Mut zu Neuem oder alter Wein in neuen Schläuchen?

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