SCHAUFENSTER

01/2012

2012_01Q

01/2012

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ARTIKEL IN DIESER AUSGABE

Umständlich bemüht

Roland Schaffler

Beiträge zu den Themen Leitlinien, EbM, Arzt-Patient-Kommunikation, Projekte und was aus ihnen geworden ist, Leitbilder, Befragungen und eine ganze Reihe kluger Frühlingsüberlegungen legt unser internationales, trägerübergreifendes, multiprofessionelles...

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Coverstory Leitlinien in Österreich: Nichts geht mehr

Roland Schaffler

Der Evidenzbasierten Medizin (EbM) und den Leitlinien (LL) droht in Österreich das gleiche Schicksal wie dem rund zwanzig Jahre zuvor eingeführten Qualitätsmanagement: Während die praktisch tätigen Health Professionals und die Methodik-Experten seit Jahren draußen im Feld mehr oder weniger erfolgreich um jeden Millimeter Fortschritt und Entwicklung kämpfen, kommt die Ministerialverwaltung auf die Idee, mit für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung entwickelten Instrumenten Politik zu machen; der aktuellen Entwicklung Jahre hinterher und mit schlafwandlerischem Griff daneben. Es tröstet nur beschränkt, dass die Bürokratie damit nur „ihre Verantwortung wahrzunehmen“ versucht. Denn immer wenn jemand etwas mit bestem Wissen und Gewissen tut, ist darauf zu achten, wie groß dabei das Gewissen und wie klein das Wissen ist.

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Projekte Sternschnuppen oder Fixsterne?

Josef Hradsky

Im Gesundheitswesen werden viele unterschiedliche Preise vergeben. Dabei werden hervorragende und oft visionäre Projekte ausgezeichnet. Aber was geschieht nach der Preisverleihung, nach der Projektphase? Kommt das Projekt später wirklich auch nachhaltig in der Realität an?

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AUVA Die Macht des Leitbilds

Redaktion

Welche Macht kann denn so ein Leitbild schon haben, wo es sich dabei doch meistens nur um Lippenbekenntnisse der Geschäftsführung ohne nachhaltigen Effekt handelt? Anfangs sieht alles ganz toll aus: Man veranstaltet groß aufgezogene Workshops, macht die berühmte Ist-Stand-Analyse, überlegt im Führungsgremium spätestens jetzt, wohin man eigentlich rudern will, investiert in einen Berater und hält zuletzt meistens ein Papier mit Antworten auf folgende Fragen in der Hand: Für wen sind wir da und wie behandeln wir ihn? Wie führen wir? Wie gehen wir mit uns und allen anderen um? Ergänzend gibt es noch Hinweise auf die Tradition des Unternehmens...

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Kommunkiation Arzt-Patient-Kommunikation: ein großes Missverständnis?

Florian Menz,  Heinz K. Stahl

Dieser Beitrag erscheint in zwei Teilen. Im ersten Teil soll der vielfach als Worthülse missbrauchte Begriff „Kommunikation“ zurecht gerückt werden. Der zweite Teil widmet sich dann besonders der Interaktion zwischen Arzt und Patient.

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Plattform Patientensicherheit Der informierte Patient.

Maria Kletecka-Pulker

...als wichtiger Garant für Patientensicherheit – In der öffentlichen Diskussion rückt das Thema „Sicherheit während eines Krankenhausaufenthaltes“ immer mehr auch ins Bewusstsein von Patienten.

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EbM-Netzwerk Kongress: Komplexe Interventionen

Roland Schaffler

Freddy Quinn wurde in St. Pauli entdeckt und brachte es mit „La Paloma“ in Hamburg sogar bis zum Ehren-Schleusenwärter – ein steiler Aufstieg für einen geborenen Österreicher. Beim diesjährigen Kongress des Netzwerks Evidenzbasierte Medizin in der Hansestadt hat auch die wachsende österreichische wissenschaftliche EbM-Szene erfolgreich ihren Platz in der großen deutschsprachige EbM-Familie eingenommen

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Medizin Transparent Zwei unangenehm informative Seiten

Roland Schaffler

Individuelle Gesundheitsleistungen, kurz IGeL, sind, kurz gesagt Selbstzahlerleistungen, also medizinische Leistungen, die nicht zum festgeschriebenen Leistungskatalog der deutschen Krankenkassen gehören...

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LBI-HTA Disinvestment: Ausschluss von Interventionen

Anna Nachtnebel,  Claudia Wild

Da zahlreiche, auch bereits langjährig in Verwendung befindliche Technologien noch nie auf ihre Wirksamkeit und Sicherheit überprüft wurden, gewinnt das Konzept von Disinvestment zunehmend an Bedeutung. Unter Disinvestment, synonym verwendete Ausdrücke sind „Reallokation von Ressourcen“, „obsolete Technologien“, „Reinvestition“ oder „Delisting“, wird der Ausschluss von Leistungen aus dem Leistungskatalog verstanden, die entweder obsolet, also überaltet sind, die keinen oder nur einen geringen Nutzen bringen, oder für die ein Beleg der Wirksamkeit trotz breiter Verwendung (noch immer) nicht vorliegt.

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A3CP Prozesse für die Qualität

Redaktion

Qualität ist gerade im Gesundheitsbereich ein wichtiges Thema. Daher widmet sich die Gesellschaft für Prozessmanagement (GP) in Kooperation mit dem A3CP, Austrian Competence Circle for Clinical Pathways, und der Donau-universität Krems...

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News

Redaktion

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5 Buchvorstellungen

Redaktion

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Kardinal Schwarzenberg'sches KH Zertifizierung: Der Aufwand lohnt sich!

Stefanie Rössler

Das Kardinal Schwarzenberg’sche Krankenhaus erhält als erstes Salzburger Spital die Zertifizierung nach KTQ und proCum Cert und erreicht dadurch mehr Transparenz und Qualität.

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Arbeitszeit Einmal anders betrachtet

Martin F. Fischmeister

Betrachtungen von Martin F. Fischmeister

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Donau-Universität Krems Ist evidenzbasierte Medizin unethisch?

Gerald Gartlehner

Im Jänner 2012 präsentierte die Ärztekammer ein Positionspapier österreichischer Moraltheologen, das den Einsatz von evidenzbasierter Medizin bei gesundheitspolitischen und klinischen Entscheidungen einer kritischen, ethisch orientierten Reflexion unterzog.1 Die Arbeit kommt zum Schluss, dass wesentliche ethische Bedenken über Konzepte und Konsequenzen evidenzbasierter Medizin bestehen.

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Interessen Stakeholder-Management in der Pflege

Anton Prettenhofer

Altenpflegeeinrichtungen agieren in einem komplexen System von Interessen und Erwartungshaltungen unterschiedlichster Stakeholder (Anspruchsgruppen). Bei strategischen, wie auch operativen Entscheidungen ist es wichtig, die Erwartungen der wichtigsten Stakeholder, wie z.B. betreute Personen (Bewohner), Angehörige und Mitarbeiter zu messen. Anhand von einigen Praxisbeispielen werden die Erfolgsfaktoren von Stakeholder-Befragungen dargestellt.

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KH der Elisabethinen Linz Erfolg mit Qualität

Renate Schraml

Erfolgreich geführte Krankenhäuser zeichnen sich unter anderem durch herausragende Qualität ihrer Dienstleistungen und Arbeitsweisen aus und bieten darüber hinaus hohe Standards im Bereich Patientenservice.

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ÄZQ G-I-N 2012: Die Welt zu Gast in Berlin

Sylvia Sänger

Vom 22. bis 25. August 2012 findet der Jahreskongress des weltweiten Leitliniennetzwerks‚ Guidelines International Network’ (G-I-N) in Berlin statt.

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Selten so gedacht Dead Man Talking

Redaktion

„Pass auf, der kratzt und spuckt!“, mahnt mich die Schwester zur Vorsicht. 35 Kilo Knochen liegen im Bettenkäfig und haben keine Kraft mehr sich allein umzudrehen. Die abnorm verhornten, zu Krallen geformten Finger- und Zehennägel sind natürlich beeindruckend, aber ich bin bereits deutlich ernstzunehmenderen Gegnern gegenüber gestanden...

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Kontrapunkt Am Grat oder hinterm Horizont geht es weiter

Michael Gaisbacher

Man muss es schlicht anerkennen – die Wüste ist auf Sand gebaut. Aber auch wenn der Untergrund nicht fest ist, wollen wir gemeinsam durch dick und Düne gehen...

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Einherz Die Kunst der Berührung

Redaktion

Das Berühren und Berührt-Werden ist ein reflexiver Prozess, in dem vielfältigste Informationen, Emotionen, soziale Interaktionen, Intentionen und Sichtweisen unserer Welt ausgetauscht werden. „Wir können sehen, ohne gesehen zu werden … Aber niemand kann berühren, ohne berührt zu werden“, schreibt David Steindl-Rast, ein Benediktinermönch, in seinem Buch „Die Achtsamkeit des Herzens“.

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International

Redaktion

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Standpunkt Leitlinien - die große Herausforderung auch für Patienten

Sylvia Sänger

Systematisch entwickelte, wissenschaftlich begründete und praxisorientierte Leitlinien haben ein wichtiges Ziel: Sie sollen die Patientenversorgung verbessern. Was die Leitlinienentwicklung angeht, wurde in Deutschland in den vergangenen Jahren viel erreicht. Im frei zugänglichen Leitlinienregister der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften www.awmf. org sind derzeit knapp 700 aktuelle Leitlinien gelistet...

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