SCHAUFENSTER

51.JG (2010) 6

2010_06

51.JG (2010) 6

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ARTIKEL IN DIESER AUSGABE

Allheilmittel und Optimisten

Elisabeth Tschachler

Ziemlich genau zwei Jahre ist es her, da sperrten Österreichs Ärzte ihre Ordinationen zu und gingen auf die Straße. Sie protestierten gegen Aut idem, Patientenquittung und eine Gesundheitsministerin, der sie vorwarfen, sie in die Pläne zu einer Gesundheitsreform nicht genügend eingebunden zu haben, und die sie deshalb in beschämender Weise lächerlich machten. Heuer waren die Ärztevertreter...

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Elektiver Eingriff

Elisabeth Tschachler

Die Versorgungsebenen definieren, die Kostendynamik bremsen, die Qualität sichern und die Finanzströme lenken: Wer das Gesundheitswesen reformieren will, braucht einen Masterplan. Der ist jetzt Chefsache im Hauptverband der Sozialversicherungsträger.

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Patient Krankenhaus

Wolfgang Schantl,  Michel Haas,  Gerald Amlacher,  Eva Hager-Wiesinger

Zwar fehlt dem Patienten die Krankheitseinsicht. Doch eine Therapie ist nicht nur notwendig, sondern auch machbar. Mit einem individuellen Behandlungsschema.

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Ohne Blutbild in den OP?

Vinzenz Huber

Vor Operationen haben Patienten immer noch einen Befund- Marathon hinter sich zu bringen. Dass es auch anders geht, zeigt das Reformpoolprojekt „Präoperative Befundung“ (PROP), das seit Anfang 2008 in Salzburg umgesetzt wird. Dazu gibt es gute und weniger gute Nachrichten.

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Zeitfahren

Alfred Mair

Bei der Akutversorung von Schlaganfallpatienten zählt jede Minute. 60 Prozent der Betroffenen kommen zu spät ins Krankenhaus. Das Refompoolprojekt „Integrierte Versor- gung Schlaganfall“ zeigt, wie Tempo gemacht werden kann.

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Lohmann & Rauscher: Mit Kostensenkung Qualität gesteigert

Redaktion

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Abseits der Stammzellenforschung

Elisabeth Tschachler

27 Ethikkommissionen regeln in Österreich den Umgang mit klinischen Forschungsprojekten, eine bundesweite gibt Empfehlungen zu Fragen der Bioethik ab. Die landen allerdings oft in den Schubladen der Regierungsmitglieder.

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E-Health mit Schweizer Bedächtigkeit

Christian F. Freisleben

2007 wurde in der Schweiz eine nationale E-Health-Strategie beschlossen. Doch die Umsetzung dauert, und von Einheitlichkeit ist in den 26 Kantonen keine Rede.

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Auf dem Verschiebebahnhof

Margit Mayr

Geriatrische Patienten stellen für Gesundheits- und Sozialdienstleister (GSD) die am stärksten wachsende Kundengruppe dar. Doch wirtschaftliche Zwänge machen sie zu unfreiwilligen Pendlern zwischen Spitälern, Heimen und Mobilen Diensten.

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Wagnis Pflegenormen

Monika Pisleritsch

Sie können ein Instrument zur Qualitätssicherung sein – oder dazu führen, Prozesse erstarren zu lassen: Seit April gibt es ÖNORMEN in der Pflege.

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Pfadfinder

Judith Füzi

Der Weg durch das Sozialsicherungssystem ist ein ver- schlungener Pfad, vor allem dann, wenn nach einem Krankenhausaufenthalt weitere Versorgung notwendig ist. Bei ei- nem Projekt im Burgenland arbeiten Entlassungs- und Case Manager quasi Hand in Hand, um den Betroffenen zu helfen.

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Verlässliche Information

Sylvia Sänger

An Informationen zum Thema Gesundheit mangelt es nicht. Doch allzu oft werden Rat und Aufklärung Suchende durch Halbwahrheiten, die auf lückenhafter Recherche und versteckten ökonomischen Interessen beruhen, in die Irre ge- führt. Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin hat vor Kurzem einen Anforderungskatalog für die „Gute Praxis Gesundheitsinformation“ erarbeitet.

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Es gibt kein Gesundheitswesen

A. di Positas

ass es zehn Gesundheitswesen gibt in Österreich, war mir ja klar. Jedes Bundesland hat seine eigene Gesundheitsverwaltung, -finanzierung und -plattform; der Bund natürlich auch. Dass es 21 Gesundheitswesen in Österreich gibt, war mir auch klar....

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Was unsere Leser meinen Leserbrief zum Beitrag >der Schellingsbecher<

Max Laimböck

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Wer Interessen vertritt Berufsverband österreichischer Gesundheits- und Pflegeberufe BoeGK

Redaktion

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Grüße aus Absurdistan

Elisabeth Tschachler

Wirkungslose Medikamente, fragwürdige Therapien und Früherkennungsprogramme, erfundene Krankheiten: Ein neues „Handbuch zur Selbstverteidigung“ soll davor schützen, in die Fänge des Medizinbetriebs zu geraten.

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