SCHAUFENSTER

50.JG (2009) 4

2009_04

50.JG (2009) 4

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ARTIKEL IN DIESER AUSGABE

Pozhaluysta!

Andrea Fried

Als ich vor etwa zehn Jahren in Moskau war, fiel mir etwas Seltsames auf: An vielen Kreuzungen standen Polizisten, die mit einem Gummiknüppel in der rechten Hand den Verkehr regelten. Die linke Hand hielten sie den Autofahrern hin, die beim Vorbeifahren Geldmünzen hineinlegten. Einheimische erklärten mir, dass die Gehälter der Beamten derzeit so niedrig seien, dass sie das zusätzliche "Körberlgeld" zum Überleben bräuchten. Den Gummiknüppel nannten die Moskauer übrigens "Pozhaluysta [Paschalsta]-Stick" – soll heißen: "Bitte um eine Spende!"...

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Einst & Jetzt

Redaktion

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Anfüttern verboten!

Andrea Fried

Seit 2008 ist ein verschärftes Antikorruptionsgesetz in Kraft: Amtsträgern ist es seither streng verboten Geschenke anzunehmen und sich einladen zu lassen. In der Medizin stellt das einige bisher sehr übliche Praktiken in Frage.

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"Wir können nicht alles kontrollieren"

Andrea Fried

Seit Jahresbeginn ist Mag. Walter Geyer Leiter der Zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Korruption. Andrea Fried sprach mit ihm über Anfütterungsfälle im Medizinalltag.

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Korruptionsstrafrecht im Kurzüberblick

Christian Gepart

Mit 1. 1. 2008 sind Bestimmungen des Strafgesetzbuches (StGB) betreffend neu formulierte gerichtliche Straftatbestände gegen Bestechung und Geschenkannahme im privaten und im öffentlichen Bereich in Kraft getreten.1 Die deutlichen Strafdrohungen einerseits, die Interpretationsbedürftigkeit der Tatbestände andererseits haben zu großer Unsicherheit in Wirtschaft und Verwaltung geführt.

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Hoffnungsträger Homecare

Christian F. Freisleben

Innovative Projekte schaffen neue Brücken zwischen Spital, Hauskrankenpflege und niedergelassenen Ärzten. Oft erleiden sie jedoch ein bitteres Schicksal: Obwohl sie in allen Bereichen Erfolge zeigen, ist ihre langfristige Finanzierung alles andere als gesichert.

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Unsterbliche Mythen Tageskliniken sind unmenschlich

Ernest G. Pichlbauer

Das Verwirrspiel und die Vernebelung rund um die tagesklinische Versorgung in Österreich hat eine lange und nicht minder falsche Tradition. Nach außen zum Wohl der Patienten, nach innen aber eher zum Wohl der Strukturen.

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Kein Ärztehasserbuch

Stefan Löffler

Tatort Krankenhaus. Wie Patienten zu Opfern werden: Udo Ludwig schildert Missstände in deutschen Spitälern – aber auch das Bemühen um Verbesserung.

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Datenautobahnen stehen bereit

Christian F. Freisleben

E-Health ist keine Zukunftsvision, sondern bereits gelebte Realität. In den nächsten Folgen der E-Health-Serie wollen wir den Stand der Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern etwas genauer betrachten. Wir starten mit der Bundeshauptstadt.

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Gefühlsarbeit gegen die "Losigkeit"

Alfred Höller,  Silvia Neumann-Ponesch

Gefühlsarbeit setzt dort an, wo wir mit unseren zu behandelnden und betreuenden Personen Irritationen wahrnehmen. Es irritiert uns, was nicht alltäglich ist! Das Konzept mag auf den ersten Blick nicht neu erscheinen. Neu ist jedoch der Versuch, der geleisteten Arbeit eine klare Bezeichnung zu geben, diese sichtbar und bewertbar zu machen.

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Es fehlt der Mut Interview mit Ernst Hecke

Erika Pichler

Ernst Hecke, bis vor einem Jahr noch Vorstand für Finanzen, Technik und EDV der Steirischen Krankenanstaltengesellschaft Kages, spricht im Interview mit Erika Pichler über den „Fall Bad Aussee“, die Machbarkeit ortsnaher medizinischer Versorgung, Österreichs veraltete Spitalsstruktur und seine Meinung zur „Verschlusssache Medizin“.

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Jeder gibt seinen Senf dazu

Redaktion

Am Allgemeinen Krankenhaus in Linz läuft seit mehr als zwei Jahren das Projekt "Estragon". Damit soll die Ausbildung der Turnusärzte verbessert werden. Wie es scheint, mit Erfolg.

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Was unsere Leser meinen

Redaktion

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Ein-SICHTEN eines Clowns Crisis? What crisis?*

Michael E. Trybek

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Potjomkin lässt grüßen

Gerald Bachinger

Was nützen Skandalbücher? Gerald Bachinger über das Buch "Verschlusssache Medizin" von Kurt Langbein.

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